Bis zum Jahr 2050 soll nach EU-Vorgaben der Gebäudebestand in Europa nahezu klimaneutral sein. Das betrifft 240 Millionen Gebäude. Vor allem ältere Bauten sind nach wie vor energetisch ineffizient und für einen großen Teil der europäischen Treibhausgasemissionen verantwortlich. ESG (Environmental [Umwelt], Social [Soziales], Governance [Unternehmensführung]) soll helfen, Immobilien auf die Klimaanforderungen umzustellen. Was bedeutet das für Eigentümer?

ESG umfasst nachhaltige, soziale und unternehmerische Kriterien. Diese gelten aber nicht nur für Immobilienunternehmen, Projektentwickler und Investoren. Auch für Hausbesitzer, die ihre Immobilie selbst bewohnen, kann es lohnenswert sein, einige ESG-Kriterien zu berücksichtigen. Denn eine nachhaltige Immobilie ist oft auch eine sparsame Immobilie. Soziale und auch ethische Aspekte dagegen spielen eher bei der Vermietung an Gewerbetreibende eine Rolle.

Nachhaltiger Bau und gesetzliche Pflicht zum Nachrüsten

Ressourcen wie Öl und Gas sind nicht nur nicht unendlich vorhanden, sie werden wie aktuell auch immer teurer. Über kurz oder lang gewinnen der nachhaltige Neubau und die energetische Sanierung immer mehr an Bedeutung. Schon jetzt sind Käufer von alten Bestandsimmobilien durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verpflichtet, sie energieeffizient zu sanieren und zu modernisieren.

Dabei ist es sinnvoll, sich von Energie-, Immobilien- sowie Finanzierungsexperten beraten zu lassen, was technisch und finanziell machbar sowie sinnvoll ist. Ein lokaler Qualitätsmakler hilft Ihnen, hierfür die richtigen Experten zu finden. Er kann auch einschätzen, wie sich einzelne Maßnahmen auf den Wert Ihrer Immobilie auswirken.

Förderungen für nachhaltige Sanierungen

Für eine energetische Sanierung können bei der BAFA oder KfW Fördermittel beantragt werden. Die Förderung ist umso höher, je niedriger der Energieverbrauch der Immobilie nach der Sanierung ist. Wichtig ist, die Fördermittel zu beantragen, bevor Sie die Handwerker beauftragen. Zusätzlich können bei der KfW-Bank auch sehr zinsgünstige Kredite aufgenommen und staatliche Tilgungszuschüsse gewährt werden.

Als Eigenheimbesitzer unternehmerisch denken

Das G für Governance, also Unternehmensführung, betrifft zwar in der Regel eher Immobilienunternehmer, Projektentwickler und Investoren. Aber auch Eigenheimbesitzern kann beim geplanten Immobilienverkauf unternehmerisches Denken hilfreich sein. Beispielsweise ist eine transparente Kommunikation mit dem potenziellen Käufer wichtig.

So kann das wissentliche Verschweigen von Mängeln später rechtliche Konsequenzen haben. Im Gegenteil kann der offene Umgang mit Mängeln dazu genutzt werden, den Angebotspreis zu rechtfertigen und den Versuchen der Kaufinteressenten, den Preis nach unten zu verhandeln, entgegenwirken. Mit der passenden Strategie lässt sich so ein marktgerechter Verkaufserlös erzielen.

Möchten Sie wissen, wie sich eine klimaneutrale Sanierung auf den Wert Ihrer Immobilie auswirkt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Käufer, die versuchen, den Preis zu drücken – dieses Szenario fürchten viele, die eine Immobilie verkaufen wollen. Das verleitet sie zu dem Fehler, einen höheren Verkaufspreis anzusetzen, um Verhandlungsspielraum zu haben. Aber Vorsicht: das wirkt schnell unseriös und schreckt Interessenten ab. Die Folge: Die Vermarktungsdauer zieht sich in die Länge. Am Ende passiert das, was man nicht wollte: die Immobilie muss unter Wert verkauft werden, um überhaupt noch einen Käufer zu finden.

Eine bessere Strategie ist die Wahl eines Angebotspreises, der unter dem Realwert der Immobilie liegt. Dies erhöht das Interesse, sodass Sie ein Bieterverfahren durchführen können. Da es dabei einige rechtliche Faktoren zu beachten gilt, lassen Sie das am besten von einem Profi-Makler durchführen.

Alternativ können Sie auch auf die Strategie des moderaten Preises setzen. Dieser liegt nur knapp über dem Realwert und wird somit als fair empfunden. Diese Strategie führt zu einer kurzen Verhandlungsdauer und einem Verkaufspreis, mit dem am Ende beide Parteien zufrieden sind.

Bevor Sie also in die Preisverhandlung gehen, müssen Sie wissen, wie viel Ihre Immobilie wirklich wert ist. Da die Wertermittlung ein komplexes Verfahren ist, lassen Sie diese am besten von einem Immobilienexperten durchführen. Planen Sie anschließend die passende Strategie. Ein Qualitätsmakler hilft Ihnen, diese zu finden. Durch seine langjährige Erfahrung weiß er, welche Strategie zu welcher Immobilie am besten passt.

Brauchen Sie Hilfe bei der Preisfindung oder wollen Sie Ihre Immobilie bewerten lassen? Dann kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen, den passenden Käufer für Ihre Immobilie zu finden.

Alles wird teurer und Zinsen steigen. Diese sollen zwar die Verteuerung abbremsen. Allerdings fürchten einige Eigenheimbesitzer, die ihre Immobilie noch nicht abgezahlt haben, sich die Anschlussfinanzierung aufgrund der hohen Zinsen nicht mehr leisten zu können. Was ist jetzt zu tun?

Im Jahr 2020 lagen die Zinsen für eine Immobilienfinanzierung unter einem Prozent. Selbst Anfang des Jahres lagen sie noch bei einem Prozent. Mit der Anhebung des Leitzinses zur Bekämpfung der Inflation durch die EZB stiegen auch die Zinsen für die Immobilienfinanzierung.

Während aber der Leitzins im Oktober bei zwei Prozent lag, stiegen die Hypothekenzinsen laut des Finanztip zwischen 3,7 und 4,2 Prozent. Für Eigenheimbesitzer, für die in den kommenden Monaten und Jahren eine Anschlussfinanzierung ansteht, bedeutet das, dass sich die monatliche Rate deutlich erhöht. Das verunsichert viele Eigentümer und sie fragen sich, ob sie sich jetzt noch eine Anschlussfinanzierung leisten können.

Was kann ich jetzt tun?

In jedem Fall ist es ratsam, sich frühzeitig über die aktuelle Zinsentwicklung und mögliche Anschlussfinanzierungen zu informieren. Bei steigenden Zinsen kann es vorteilhaft sein, eine Anschlussfinanzierung abzuschließen, bevor die Zinsbindung des laufenden Darlehens abgelaufen ist. Prüfen Sie zudem unterschiedliche Angebote und lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzierungsexperten beraten.

Das Forward-Darlehen

Mit einem Forward-Darlehen können Sie bis zu fünf Jahre vor Ablauf der Zinsbindung des laufenden Darlehens die aktuellen Zinsen für die weitere Finanzierung Ihrer Immobilie sichern. Das ist sinnvoll, wenn zu erwarten ist, dass die Zinsen weiter steigen werden. Allerdings wird in der Regel ein Zinsaufschlag erhoben. Hier muss also genau gerechnet werden, ob sich das Forward-Darlehen lohnt.

Die Prolongation

Eine Prolongation ist die Verlängerung Ihres bestehenden Kredits. Die neue Zinshöhe richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen. Der Nachteil ist zwar, dass sich bei gestiegenen Zinsen die Rückzahlungsrate erhöht. Der Vorteil ist jedoch, dass zusätzliche Kosten wie für die Übertragung der Grundschuld und den Notar sowie eine erneute Bonitätsprüfung entfallen. Dies ist nämlich bei der Umschuldung der Fall.

Die Umschuldung

Auch wenn hier zusätzliche Kosten anfallen, kann es sinnvoll sein, sich frühzeitig nach Angeboten von anderen Banken umzusehen, die günstigere Konditionen anbieten. Das lohnt sich jedoch nur, wenn bessere Konditionen wie beispielsweise ein niedrigerer Zinssatz diese Mehrkosten kompensieren.

Überlegen Sie, wie Sie Ihre Immobilie finanzieren? Oder möchten Sie wissen, wie sich die Lage am Immobilienmarkt entwickelt? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Viele Eigentümer atmen auf. Sie haben nun Zeit bis zum 31. Januar 2023, um ihre Grundsteuererklärung abzugeben. Doch die Fristverlängerung behebt nicht die Schwierigkeiten, die viele mit den Formularen und der Systematik der Erfassung haben.

Eigentlich hätte die Grundsteuererklärung bis zum 31. Oktober dieses Jahres abgegeben werden müssen. Bis Anfang Oktober hatten dies aber nicht mal ein Drittel der Eigentümer getan. Das lag nicht daran, dass die restlichen Eigentümer so faul sind, sondern weil die Erfassungssystematik und die Formulare im Elster-Programm „nicht im Geringsten durchdacht“ sind, sagte Steuerberater Oliver Hagen im Spiegel-Interview. Allerdings gibt die Fristverlängerung den Eigentümern jetzt wenigstens die Zeit, Informationen von anderen Ämtern, auf die sie warten, noch rechtzeitig zu erhalten.

Einspruch einlegen

Einige Punkte in der Grundsteuererklärung sind ungenau geregelt, stellt Hagen fest. Was beispielsweise gilt als Kernsanierung? Auch Wohn- und Nutzfläche sind nicht genau definiert. Deshalb rät Hagen, gleich nach Erhalt des Grundsteuerwertbescheides, der 2024 die Eigentümer erreichen soll, Einspruch einzulegen. Dafür bleibt ein Monat Zeit.

Denn Hagen geht davon aus, dass der Grundsteuerwert in vielen Fällen zu hoch berechnet sein wird. Ein Einspruch stoppt den Fristablauf und gibt Eigentümern die Zeit und die Möglichkeit, den Grundsteuerwertbescheid genau zu prüfen. Der Einspruch kann auch ohne Schaden wieder zurückgezogen werden. Lassen Sie sich hierbei am besten vom einem Experten beraten.

Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz?

Die alte Grundsteuer wurde kassiert, weil sie laut des Bundesverfassungsgerichts gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoße. Hagen sieht dies ebenfalls bei der Berechnung der neuen Grundsteuer gegeben und rechnet damit, dass sie die Gerichte noch lange beschäftigen wird.

Einen Steuerexperten fragen

Wenn Sie sich beim Ausfüllen der Elster-Formulare unsicher sind, sollten Sie sich an einen Steuerberater wenden. Je nach Region kann es in Deutschland schwierig sein, einen zu finden. In Berlin beispielsweise sind viele Steuerberater so überlastet, dass sie keine neuen Mandanten aufnehmen. Die Suche nach einem Steuerberater kann also etwas länger dauern.

Grundsteuererklärung geht nur elektronisch

Da es für die Finanzämter darum geht, die Daten zur Immobilie zu digitalisieren, muss die Abgabe der Grundsteuererklärung grundsätzlich elektronisch erfolgen. Nur in bestimmten Ausnahmefällen ist eine Abgabe auf Papier möglich. Für die elektronische Datenübermittlung ist ein Benutzerkonto bei ELSTER (Elektronische Steuer erklärung) notwendig. Wenn Sie noch kein Konto haben, sollten Sie sich so schnell wie möglich registrieren, denn das Passwort erhalten Sie per Post – und das kann ein paar Wochen dauern.

Sind Sie unsicher, was für die Berechnung der Grundsteuer wichtig ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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Die Nachfrage nach Immobilien bleibt trotz Krisen hoch. Da denkt man sich als Eigentümer schnell, dass eine kurze Beschreibung genügt, das Interesse an der zu verkaufenden Immobilie zu wecken. Doch weit gefehlt: für einen guten ersten Eindruck und vor allem, um Zeit zu sparen, sollte ein professionelles Exposé erstellt werden. Doch wissen Sie, was rein muss und wie es aussehen sollte?

Oft fehlt Eigentümern schlichtweg die Erfahrung, ein Exposé zu erstellen. Zum Unwissen kommt die Unsicherheit, welche Punkte für Interessenten wirklich wichtig sind. Fehlen aber Informationen und sind dann auch noch die Fotos schlecht oder gar nicht vorhanden, bleibt man auf der Immobilie sitzen. Entweder meldet sich niemand oder aber es melden sich zu viele, da sich durch die unzureichenden Infos zu viele Zielgruppen angesprochen fühlen.

Ein Einfamilienhaus im Grünen mit Garage spricht schließlich viele an. Doch wie groß ist es und das Grundstück rundherum, wie viele Zimmer gibt es und wie sind die Lichtverhältnisse? Ist die Ausstattung einfach oder luxuriös? Muss man sanieren? Wie ist die Energiebilanz? Das sind nur einige der Fragen, die ein Exposé beantworten muss.

Dabei ist es sehr wichtig, seine Zielgruppe zu kennen, um ihre Vorstellungen und Wünsche einschätzen und bedienen zu können. Ein lokaler Makler weiß nicht nur, wie es auf seinem Markt aussieht, er weiß auch, wie er ein Exposé gestalten muss, damit es nur die Zielgruppe anspricht, die es sein soll. Mit seiner Hilfe spart man Zeit und Nerven. Denn desto genauer die Informationen und desto besser die Fotos, desto schneller geht die Immobilie weg.

Schauen Sie sich auch unser Video zum Thema an! Haben Sie Fragen zum Exposé, melden Sie sich gern bei uns.

Inflation und gestiegene Zinsen verunsichern viele Immobiliensuchende. Sie fragen sich, ob sie sich jetzt ein Haus oder eine Wohnung noch leisten können. Immobilienexperten sagen aber: Die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb haben sich zwar geändert. Dennoch ist der Kauf einer Immobilie jetzt möglich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Immobilienmärkte bundesweit nicht einheitlich sind. Auf der einen Seite gibt es zwar Städte wie München oder Frankfurt mit nach wie vor sehr hohen Preisen. Dagegen gibt es jedoch auch Regionen, in denen Immobilien deutlich günstiger sind. Da die Märkte aber auch ständig in Bewegung sind, ist es ratsam, sich an einen lokalen Qualitätsmakler zu wenden, um in Erfahrung zu bringen, wo die Preise aktuell bezahlbar sind.

Angebot und Nachfrage nähern sich an

Immobilienexperten verzeichnen zudem einen Rückgang der Nachfrage nach Immobilien. Es ist aktuell also wieder etwas einfacher geworden, eine Immobilie zu bekommen. Der Rückgang der Nachfrage wirkt sich auch auf die Preise aus. In einigen Regionen Deutschlands wurden die Preissteigerungen gebremst, in manchen sogar gestoppt. Inzwischen können Käufer mit dem Verkäufer sogar wieder über den Preis verhandeln, sagen Finanzierungsexperten.

Wie klappt die Immobilienfinanzierung?

A und O der Immobilienfinanzierung ist eine gründliche Planung. Lassen Sie sich hierzu von einem erfahrenen Immobilienprofi beraten. Neben dem Preis für die Immobilie sollten auch Kaufnebenkosten für beispielsweise Notar und Grunderwerbsteuer sowie Kosten für eine eventuelle Modernisierung in die Rechnung einbezogen werden.

Genügend Eigenkapital

Ganz wichtig ist genügend Eigenkapital. Da Banken die Kaufnebenkosten nicht finanzieren, müssen sie vom Eigenkapital finanziert werden. Immobilienexperten empfehlen, dass 20 Prozent des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten vom Eigenkapital gedeckt sind.

Längere Laufzeit der Finanzierung

Auch wenn die Zinsen gestiegen sind, sind sie immer noch relativ niedrig. Die Inflation könnte dazu führen, dass die Zinsen weiter angehoben werden. In der aktuellen Situation raten Finanzierungsexperten deshalb zu längeren Laufzeiten, zu einer Zinsbindung von 15 oder besser 20 Jahren. Auch die Streckung der Finanzierung kann eine Möglichkeit sein, um die monatliche Belastung zu senken.

Kauf mit Experte

In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen Immobilienexperten zu wenden. Dieser hilft Ihnen, eine passende Immobilie zu finden und weiß, wer Sie zu einer günstigen Finanzierung beraten kann.

Sie wünschen sich Unterstützung bei der Suche nach Ihrer Traumimmobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

 

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Inflation und gestiegene Zinsen verunsichern viele Immobiliensuchende. Sie fragen sich, ob sie sich jetzt ein Haus oder eine Wohnung noch leisten können. Immobilienexperten sagen aber: Die Rahmenbedingungen für den Immobilienerwerb haben sich zwar geändert. Dennoch ist der Kauf einer Immobilie jetzt möglich, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Grundsätzlich muss gesagt werden, dass die Immobilienmärkte bundesweit nicht einheitlich sind. Auf der einen Seite gibt es zwar Städte wie München oder Frankfurt mit nach wie vor sehr hohen Preisen. Dagegen gibt es jedoch auch Regionen, in denen Immobilien deutlich günstiger sind. Da die Märkte aber auch ständig in Bewegung sind, ist es ratsam, sich an einen lokalen Qualitätsmakler zu wenden, um in Erfahrung zu bringen, wo die Preise aktuell bezahlbar sind.

Angebot und Nachfrage nähern sich an

Immobilienexperten verzeichnen zudem einen Rückgang der Nachfrage nach Immobilien. Es ist aktuell also wieder etwas einfacher geworden, eine Immobilie zu bekommen. Der Rückgang der Nachfrage wirkt sich auch auf die Preise aus. In einigen Regionen Deutschlands wurden die Preissteigerungen gebremst, in manchen sogar gestoppt. Inzwischen können Käufer mit dem Verkäufer sogar wieder über den Preis verhandeln, sagen Finanzierungsexperten.

Wie klappt die Immobilienfinanzierung?

A und O der Immobilienfinanzierung ist eine gründliche Planung. Lassen Sie sich hierzu von einem erfahrenen Immobilienprofi beraten. Neben dem Preis für die Immobilie sollten auch Kaufnebenkosten für beispielsweise Notar und Grunderwerbsteuer sowie Kosten für eine eventuelle Modernisierung in die Rechnung einbezogen werden.

Genügend Eigenkapital

Ganz wichtig ist genügend Eigenkapital. Da Banken die Kaufnebenkosten nicht finanzieren, müssen sie vom Eigenkapital finanziert werden. Immobilienexperten empfehlen, dass 20 Prozent des Kaufpreises plus die Kaufnebenkosten vom Eigenkapital gedeckt sind.

Längere Laufzeit der Finanzierung

Auch wenn die Zinsen gestiegen sind, sind sie immer noch relativ niedrig. Die Inflation könnte dazu führen, dass die Zinsen weiter angehoben werden. In der aktuellen Situation raten Finanzierungsexperten deshalb zu längeren Laufzeiten, zu einer Zinsbindung von 15 oder besser 20 Jahren. Auch die Streckung der Finanzierung kann eine Möglichkeit sein, um die monatliche Belastung zu senken.

Kauf mit Experte

In jedem Fall ist es ratsam, sich an einen Immobilienexperten zu wenden. Dieser hilft Ihnen, eine passende Immobilie zu finden und weiß, wer Sie zu einer günstigen Finanzierung beraten kann.

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Was geschieht mit der gemeinsamen Immobilie in der Scheidung? Oft kommt es bei dieser Frage zu Uneinigkeiten. Teilen, vermieten, verkaufen, einer bleibt darin wohnen? Findet das Scheidungspaar keine gemeinsame Lösung, droht eine Teilungsversteigerung. Doch diese findet für das Paar in der Scheidung häufig kein positives Ende.

Eine Scheidung läuft in wenigen Fällen völlig reibungslos. Dinge, die zusammengewachsen sind, lassen sich oft nicht einfach wieder trennen. Vor allem beim gemeinsamen Zuhause fällt das vielen schwer. Was ist finanziell machbar und was ist für beide Seiten fair?

Doch finden Paare keine gemeinsame Lösung, droht eine Teilungsversteigerung. Diese kann von einem der Ex-Partner beantragt werden. Dieses Verfahren dient dazu, eine Lösung in einer offenen Frage herbeizuführen, damit diese sich nicht endlos hinzieht. Dadurch lässt sich eine Gemeinschaft an einer gemeinsamen Immobilie auflösen. Doch die Teilungsversteigerung sollte besser vermieden werden, denn oft führt sie zu finanziellen Einbußen.

In unserem Video erfahren Sie, was passiert, wenn man sich über den Verbleib der Scheidungsimmobilie nicht einigen kann.

Super Gehalt, tolle Aufgaben, nette Umgebung – Klara S. (42) hatte Ihren Traumjob gefunden. Der einzige Haken: sie musste dafür umziehen. Aufgrund der großen Distanz konnte sie auch nicht pendeln. Es führte also kein Weg am Verkauf der Eigentumswohnung vorbei – und da sie auch wieder in den eigenen vier Wänden wohnen wollte, keiner am Kauf einer neuen Immobilie.

Um sich eine neue Immobilie leisten zu können, benötigte Klara S. genügend Kapital. Dazu diente ihr der Verkaufserlös Ihrer Eigentumswohnung. Sie spielte zwar mit dem Gedanken, die Wohnung zu vermieten. Aber wegen des Kapitalbedarfs und weil sie wusste, dass sie keine Zeit für Vermietung und Verwaltung einer Immobilie haben würde, entschied sie sich dagegen.

Alles auf eigene Faust

Zunächst hielt sie den Verkauf der Wohnung, die Planung des Umzugs und die Suche nach einer neuen Immobilie nicht für eine Herausforderung. Um den aktuellen Wert der Immobilie zu erfahren, nutzte sie – um sicher zu gehen – mehrere Online-Immobilienbewertungsrechner. Aber sie erhielt jedes Mal ein anderes Ergebnis.

Welche Wertermittlung war denn nun die am Immobilienmarkt erfolgversprechendste? Klara beschloss, sich an einen lokalen Qualitätsmakler zu wenden, der den Immobilienmarkt kennt und eine professionelle Wertermittlung vor Ort vornimmt. Dafür kam sie auf uns.

Unterstützung vom Fachmann

Wir berieten Klara und bewerteten Ihre Immobilie. Inzwischen forderten sie die Planung des Umzugs, der neue Job und die Suche nach einer neuen Immobilie so sehr, dass sie uns mit dem Verkauf ihrer Immobilie beauftragte.

Wir besorgten die nötigen Verkaufsunterlagen, erstellten auf Grundlage unserer Immobilienbewertung eine Preisstrategie, organisierten die Vermarktung, managten die Anfragen von zahlreichen Interessenten sowie die Besichtigungen und prüften die Bonität potenzieller Käufer.

Auch bei der Suche nach einer neuen Immobilie konnten wir ihr helfen und einen Qualitätsmakler in der Nähe ihres neuen Arbeitsplatzes vermitteln. Dieser fand für sie ein schönes Häuschen mit Garten.

Zwischenfinanzierung stemmen

Ein Problem war noch, dass Klara keine neue Immobilie kaufen konnte, bevor die alte verkauft war. Und diese wiederum konnte sie nicht verkaufen, ohne ein neues Zuhause gefunden zu haben. Hierfür erstellten wir ein Gutachten, welches ihr half, eine Zwischenfinanzierung bei einer Bank zu erhalten. Damit konnte sie die Übergangsphase überbrücken. Heute lebt Klara S. glücklich mit Traumjob in ihrem Traumhaus.

Sie müssen aus beruflichen oder anderen Gründen Ihre Immobilie verkaufen und suchen eine neue? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Gas ist nach wie vor knapp. Es muss weiterhin gespart werden. Um das zu erreichen, hat der Bundesrat Maßnahmen beschlossen, die seit 1. Oktober 2022 gültig sind. Sie betreffen unter anderem Heizungsanlagen. Was Eigentümer jetzt beachten müssen.

Die Verordnung mit dem griffigen Namen Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen (EnSimiMaV) soll vorläufig zwei Jahre gelten und sieht für private Immobilien Folgendes vor:

  • Gasheizungen müssen jährlich geprüft werden, um niedrige Vorlauftemperaturen und eine Absenkung während der Nacht einzustellen.
  • Für große Gebäude mit zentraler Wärmeversorgung durch Erdgas ist der sogenannte hydraulische Abgleich verpflichtend. Durch eine optimale Verteilung des Wassers in den Heizkörpern sollen die Heizungen effizienter arbeiten.
  • Ineffiziente, ungesteuerte Heizungspumpen in Gebäuden mit Erdgasheizung müssen ausgetauscht werden.

Bereits am 1. September 2022 trat die Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch kurzfristig wirksame Maßnahmen (EnSikuMaV) in Kraft. Sie gilt zunächst für sechs Monate und sieht für private Immobilien Folgendes vor:

  • Klauseln in Wohnungsmietverträgen, die Mieter zum Heizen auf eine bestimmte Mindesttemperatur verpflichten, sind vorübergehend ausgesetzt. Allerdings bleiben Mieter weiterhin verpflichtet, durch angemessenes Heiz- und Lüftungsverhalten Schäden von der Wohnung abzuwenden.
  • Private Schwimm- und Badebecken, egal ob drinnen oder draußen, dürfen nicht mehr mit Gas und Strom geheizt werden, außer die Beheizung ist für therapeutische Anwendungen zwingend notwendig.
  • Gasversorger und Eigentümer größerer Wohnimmobilien müssen ihre Kunden beziehungsweise Mieter frühzeitig über den erwarteten Energieverbrauch, dessen Kosten und mögliche Einsparmöglichkeiten informieren.

Mit den beschlossenen Maßnahmen soll das freiwillige Energiesparziel der Europäischen Union von 15 Prozent weniger Gasverbrauch im Vergleich zum durchschnittlichen Verbrauch der vergangenen fünf Jahre bis Ende März 2023 übertroffen werden.

Laut Bundeswirtschaftsministerium müssen nach aktuellem Stand etwa 20 Prozent Gas eingespart werden, „um eine Gasmangellage abzuwenden“. Bisher (Stand: 19. September 2022) konnten bereits fünf bis acht Prozent eingespart werden. Mit der neuen Verordnung sollen weitere zwei bis zweieinhalb Prozent beim Gasverbrauch reduziert werden.

Sie möchten wissen, wie Ihre Heizung den Wert Ihrer Immobilie beeinflusst? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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