Ulrich Bock erwirbt Immobilien in ganz Deutschland. Jedoch nicht über den üblichen Weg des Kaufs, sondern über den Erwerb von Grundpfandrechten, wenn Eigentümern die Zwangsversteigerung droht. Oft ist es ihm gelungen, Immobilien einen neuen wirtschaftlichen Hintergrund zu geben und sie später gewinnbringend zu veräußern. Im Interview erzählt er uns seine Erfolgsgeschichte. Interview von Maren Minow

Der Immobilienmarkt bietet verschiedene Formen von Investitionsmöglichkeiten und Investmentaktionen. Wie gestaltet sich das mit den Grundpfandrechten als Investitionskonzept? Man muss sehr gut vernetzt sein und auch finanziell ganz gut aufgestellt sein. Aber das können Sie sicher besser erklären…

Ulrich Bock: Die Immobilienbranche hat sich meiner Ansicht nach aufgesplittet. Einen Bereich stellt das regionale Maklergeschäft mit Ein- und Zweifamilienhäusern dar. Dabei handelt es sich um eine Tätigkeit, die den Bereich Grundpfandrechte als Investitionskonzept selten berührt.

Wir reden darüber, dass Einzelpersonen oder Gesellschaften Zugriff auf Immobilien nehmen, bei denen der Schuldner die regelmäßige Zahlung eingestellt hat. Diese Art von Immobilie wird durch den Gläubiger, der Bank, in Eigenregie vermarktet.

Wer sich mit dem Bau von Grundpfand-
rechten beschäftigt, verfügt oft über
wenig Vorkenntnisse darüber was ein Einfamilienhaus in Walsrode oder in Hösel bei Düsseldorf wert ist, selbst wenn ein Verkehrswertgutachten vorliegt. Dieses mag rechtlich zutreffen und für die Ermittlung des Wertes detailliert dargestellt sein – aber die Wirklichkeit liegt im Markt.
Eine Investitionsmöglichkeit bietet sich jemandem, der in der Lage ist, freie Liquidität von 300.000 bis 500.000 Euro und höheren Beträgen aufzuwenden. Oder durch die Aufnahme von Darlehen, bei denen die Bank keine zweckgebundene Verwendung nachgewiesen haben will. Dann kann ich mich an Einzelpersonen oder Unternehmen wenden, die von Banken notleidende Kredite aufkaufen.

Was sind notleidende Kredite?

Ein Beispiel: Einem Investor wird ein Schweizer Franken Darlehen gewährt um ein Mehrfamilienhaus zu bauen.
Er erhält 4 Millionen Franken und tauscht diese in 5 Millionen Euro. Schuldig bleibt er weiterhin 4 Millionen Franken. In den vergangenen Monaten gewann der Schweizer Franke um mehr als 20% an Wert – und somit stiegen auch die Schulden des Darlehensnehmers. Aber der Ertrag, den er aus seiner Immobilie in Euro erhält, steigt nicht an.

Auf diese Weise sind viele Häuslebauer insolvent geworden. Ihr Darlehen wurde gekündigt und der Schuldner musste sich nach einem Käufer umschauen. In manchen Fällen haftet er persönlich, in anderen nicht – sofern die Bank ihm im Vorfeld ein Darlehen gewährt hat, bei dem man auf eine persönliche Rückzahlungsverpflichtung verzichtet hat. Stichwort dazu: Non-Recourse.

Manchmal möchte der Schuldner auch nicht an der Verwertung seiner Immobilie mitwirken. Dann betreibt die Bank die Zwangsversteigerung und stellt möglicherweise fest, dass die Immobilie nicht zu den Konditionen zu verwerten ist, die sie sich erhofft.

In den vergangenen Jahren haben Banken gesonderte Gesellschaften gegründet auf die sie ihre notleidenden Forderungen übertrugen. In dem sie diese Forderungen auslagerten, konnten sie ihre eigene Bilanz „schöner gestalten“. Ihre neue Gesellschaft erhielt die Aufgabe, die Immobilie und notleidende Forderung zu vermarkten. Ungern verkauft sie sie einzeln, aber in kleinen oder größeren Paketen.

Werden die Immobilien von der Bank dann wahllos zusammengepackt oder gibt es da ein System?

Die Bank strukturiert die Immobilien, indem sie sie unter regionalen Gesichtspunkten aufteilt, oder in einem Paket, das sich beispielsweise auf Lebensmittelverkaufsflächen bezieht. Ein Kleinpaket macht sicherlich einen Betrag von 10-20 Millionen aus.

Ein Investor kann sich mit gleichgesinnten zusammenschließen und Immobilien erwerben, in dem er mit der Bank um das Grundpfandrecht verhandelt. Nach dem Kauf muss der Investor sich selber in das Eigentum bringen. Letztendlich zielt sein Vorhaben darauf ab, dass er Eigentümer mit einer wesentlich höheren Rendite wird, als wenn er die Immobilie auf dem freien Markt erworben hätte. Er hat die Immobilie für 4 Millionen bekommen, kann sie für 5 Millionen verkaufen – die Differenz gestaltet seinen Gewinn. Die Geschäftsidee lautet: Ich erwerbe von der Bank eine Forderung die niedriger ist als der Geschäftswert der Immobilie, der Verkehrswert. Auf dieser Grundlage werde ich Eigentümer der Immobilie und verkaufe sie an einen Dritten mit einem Mehrerlös. Im Regelfall handelt es sich um eine gewerbliche Immobilie.

Man braucht einen juristischen Berater, die Kenntnisse eines Immobilienmaklers und im Prinzip auch viele Kontakte, oder?

Eher nicht – wenn ich bemüht bin, die erworbene Immobilie gleich wieder zu verkaufen, wende ich mich an ortsansässige oder überregional tätige Maklerbüros.

In diesem Bereich mit den unterschiedlichsten Rechtsansätzen tummeln sich zunehmend mehr Unternehmen. Ich habe keine Schwierigkeiten Immobilien wieder zu platzieren. Spätestens nach vier Monaten habe ich mein Kapital zurück und hoffentlich auch einen entsprechenden Gewinn verzeichnet.

Wie bringt man das benötigte Kapital auf?

Dafür gibt es eben „Kapital-Sammelstellen“, aber diese sind mit äußerster Vorsicht zu genießen.

Wenn Sie Ihr Geld anderen Leuten übertragen, sollten Sie sich der Hilfe eines Anwalts oder Notars bedienen. Wenden Sie sich lieber an einen Notar, die Zahl der Anwälte, die das Kapital ihrer Mandanten veruntreuen, ist in den letzten Jahren gestiegen. Der Notar behält seinen Daumen drauf – Geld tauschen wir nur gegen Grundpfandrecht! So ist auch sichergestellt, dass das Geld nicht weg ist – es verbleibt in der Immobilie.

Lohnen sich derartige Investments,
haben Sie ein Beispiel?

Der Checkpoint Charlie war ursprünglich eine Immobilie, deren Ankauf und
Projektierungsmaßnahme von der Berliner Volksbank finanziert wurde. Aufgrund von wirtschaftlichen Schwierigkeiten wurde die Immobilie an die Tochter des Volks-und-Raiffeisenverbandes verkauft. Die Immobilie fand keinen Käufer,
denn die Forderungen der Bank lagen höher als das, was Interessenten bereit wären zu zahlen. Ich habe eine irische Investorengruppe kennengelernt, die bereit war zu investieren. Sie haben einen Betrag von 29 Millionen Euro geboten und innerhalb von sieben Stunden den Vertrag mit der Bank geschlossen und bezahlt. Damit waren beide Checkpoint Charlie Grundstücke rechts und links von der Friedrichstraße an die Cannon Kirk Group veräußert. Die Bank hat einen moderaten Preis erzielt und die Immobilie war vom Markt. Den Ankauf habe ich begleitet, betreut und mit den irischen Investoren abgewickelt. Zu Jahresanfang 2015 ist ihnen dann der Wiederverkauf gelungen – für sage und schreibe 85 Millionen.

In den meisten Regionen Deutschlands steigen die Immobilienpreise immer noch an. Daher steigt auch die Sorge, dass die Märkte überhitzen könnten. Experten sagen: „Es ist gut wachsam zu bleiben“.

Die Sorge um eine Überhitzung der Immobilienmärkte hat mittlerweile auch die höchsten Ebenen erreicht. Verschiedene Medien berichteten zuletzt unter Berufung auf Quellen mehrerer Nachrichtenagenturen, dass die Bundesregierung zunehmend Handlungsbedarf sieht, um eine Immobilienmarktkrise zu verhindern.

Experten hingegen sehen derzeit keine konkreten Anzeichen dafür, dass das Platzen einer Immobilienblase bevorsteht. Die aktuelle Preiseintwicklung in vielen Regionen Deutschlands weckt dennoch Erinnerungen an ähnliche Entwicklungen in den USA in den Jahren 2006 und 2007. Dort stürzte eine heftige Immobilienmarktkrise viele Banken und zehntausende Menschen in den Ruin.

Weil die Zinsen niedrig waren, hatten die Banken bereitwillig Kredite an einkommensschwache Haushalte vergeben und es mit der Bonität nicht so genau genommen. Die Nachfrage war wie derzeit in Deutschland enorm und die Preise schossen ins Unermessliche. In der folgenden Krise konnten viele Kredite dann nicht mehr bedient werden, die Immobilienpreise sanken schlagartig. Aber so etwas in Deutschland? Tatsächlich sind gerade bei der Kreditvergabe die Bonitätsrichtlinien hierzulande deutlich strenger als in den USA. Verschärfungen werden von der Politik gerade diskutiert.

Dennoch ist ein solches Szenario in ähnlicher Form durchaus auch in Deutschland vorstellbar.

Bundesregierung bereitet sich vor

So berichtete NTV Online unter Berufung auf mehrere deutsche Nachrichten-Agenturen, die Bundesregierung wolle Instrumente schaffen, um einer mögliche Überhitzung des deutschen Immobilienmarktes entgegenzuwirken. Eine Immobilienblase sei zwar nicht in Sicht, heißt es, dennoch wäre es richtig, Vorsorge für den Fall zu schaffen, dass es zu Fehlentwicklungen komme. Wörtlich heißt es in dem NTV-Bericht:

„In einer solchen Situation könnten die Hürden für neue Kredite dem Gesetzentwurf zufolge per Rechtsverordnung des Bundesfinanzministeriums erhöht werden.“

Künftig mehr Eigenkapital nötig?

Der Gesetzentwurf sähe vor, dass bei einer Marktüberhitzung eine Obergrenze für den Fremdfinanzierungsanteil bei einem Immobilienkauf festgelegt werden kann. Außerdem kann ein Zeitraum fixiert werden, in dem ein gewisser Anteil eines Kredites zurückgezahlt werden müsste.

Auch eine Grenze für die Schuldentragfähigkeit eines Kreditnehmers – bezogen auf sein Einkommen – könnte definiert werden. Möglich wäre zudem, dass eine Mindestrückzahlung vereinbart werden müsste – tilgungsfreie Kredite wären dann nicht mehr möglich. Nur so könne wirksam vermieden werden, dass Immobilienkredite nicht mehr bedient werden können, was wiederum Banken in die Krise führen könnte.

Zuletzt warnte immerhin keine Geringerere als die Bundesbank davor, die Märkte könnten überhitzen. .Auf einer Veranstaltung in Frankfurt am Main warnte Bundesbankvorstand Andreas Dombret: „In den 127 Städten des Indikators der Bundesbank sind die Preise seit 2010 um fast 50 Prozent gestiegen; in den sieben Großstädten waren es gar mehr als 60 Prozent“ und warb dafür, auch weiterhin die üblichen hohen Standards bei der Kreditvergabe anzulegen.

Experten sehen keine Krise nahen

Ursache für die steigenden Preisen ist nicht nur das anhaltende Niedrigzinsniveau sondern auch die Wohnraumverknappung in den Metropolen. Die sieben größten Städte Deutschlands lagen im Zuwanderungstrend. Nach Einschätzung des Wirtschaftsexperten Professor Dr. Harald Simons vom Empirica-Institut steht eine Kehrtwende bevor: „Wir haben aktuell die Top 7 in Deutschland betrachtet und dabei unser Augenmerk insbesondere auf Berlin und München gerichtet – diese Preissteigerung werden wir nicht mehr sehen. Wir gehen von einem Rückgang der realen Preise für Eigentumswohnungen aus in Höhe von einem Viertel bis zu einem Drittel in den nächsten 5 Jahren.“

Den Untersuchen nach würden kleinere Städte an Attraktivtät gewinnen, weil sie günstiger sind.

Einfamilienhäuser lassen sich zu WEGs zusammenschließen. Dadurch sinken für die Verbraucher die Erwerbs- und Nebenkosten. Die Teilungserklärung kann den Eigentümern vielfältige Freiheiten einräumen, so dass sie weitestgehend autark und finanziell unabhängig entscheiden können. Von Stefan Frey

Politiker und Verbraucher fordern günstigen Wohnraum. Dabei kann an vielen Stellschrauben nicht gedreht werden: Die Grundstückspreise klettern und die Baukosten steigen wegen immer höherer EnEV-Anforderungen, teurer werdenden Baumaterialien und Handwerkerleistungen.

Ein Sparansatz jedoch kann sein, Einfamilienhäuser in eine Eigentümergemeinschaft umzuwandeln. Dies ist vielen Bauträgern und Verwaltern nicht bekannt. So lassen sich Bau- und Unterhaltkosten um über zehn Prozent reduzieren.

Werden benachbarte Häuser zu einer WEG zusammengefasst, fallen beim Bau weniger Vermessungs- und Parzellierungskosten für das Grundstück an. Die anteilige Grunderwerbssteuer ist geringer. Die Eigentümer kommen günstiger an ihre vier Wände: Sie benötigen ein geringeres Bankdarlehen, weniger Eigenmittel und ihre Immobilie ist schneller abbezahlt. Für den Erhalt von Fördermitteln spielt es keine Rolle, ob die Immobilie als WEG oder Eigenheim fungiert.

Ferner können sich Wohnungseigentümer die Heizungsanlage teilen, wodurch die Anschaffungs- und Reparaturkosten auf mehreren Schultern verteilt werden. Auch bei den Betriebskosten sparen sie gegenüber „alleinstehenden“ Hausbesitzern, da sie als Zusammenschluss günstigere Konditionen für ihre Gebäudeversicherung und andere Assekuranzen erhalten. Mit Sammelmüllplätzen, bei deinen die Tonnen an zentraler Stelle stehen und abgeholt werden, senken die Hausbesitzer ebenfalls ihre laufenden Ausgaben. Nicht wenige Eigentümer schätzen es zudem, mit einem Verwalter einen Ansprechpartner für ihre Immobilienbelange zu haben.

Im Kölner Stadtteil Ostheim steht ein Bauprojekt mit 240 Reihenhäusern vor dem Abschluss. Hierbei wurden jeweils circa 30 Häuser zu einer WEG zusammengeschlossen. Sie bilden jeweils einen Bauabschnitt und liegen in der gleichen Straße. Preisreduzierend wirkte sich bei diesem Projekt aus, dass die Grundstücke im Erbbaurecht vergeben wurden.

In Teilungserklärungen können Besitzer rechtlich autark gestellt werden

Die Teilungserklärung kann so gestaltet werden, dass sich die Gemeinschaft nur um wenige Dinge kümmert und dafür bezahlen muss. Dies lässt sich vertraglich problemlos regeln. Die Eigenheim-Käufer wollen sich erfahrungsgemäß nicht allzu viel vorschreiben lassen. Größtenteils lebten sie vorher in einer Mietwohnung mit vielen Regularien und möchten im Eigenheim möglichst schalten und walten wie sie wollen. Dem Wunsch kann weitgehend entsprochen werden.

Sie können in der Teilungserklärung fast genauso autark gestellt werden als wären sie alleinige Besitzer der Häuser. Dies reduziert den Abstimmungsbedarf und beugt Konflikten vor. So kann in dem Schriftstück festgelegt werden, dass sie ihre Fassade nach ihrem Geschmack gestalten oder Solarkollektoren auf ihren Dächern installieren und Gartenhäuser einer gewissen Größe bauen dürfen.

Auch kann qua Teilungserklärung auf das Ansparen von Rücklagen verzichtet werden. Jeder Haus-Eigentümer ist dann für seine vier Wände finanziell verantwortlich. Dadurch entfällt das Risiko, dass die Gemeinschaft für einen zahlungsunfähigen Eigentümer einstehen muss.

Es gibt im WEG-Recht allerdings Bereiche, die nicht verhandelbar sind. So legte der BGH in einem Urteil fest, dass sich bei einer WEG, die sich aus Doppelhäusern zusammensetzt, die Bodenplatten der Balkone sowie die darüber befindlichen Isolierungen unabdingbares Gemeinschaftseigentum sind (Az: VII ZR 193/99).

Manchmal haben die Hausbesitzer keine andere Wahl als sich zu einer WEG zusammenzuschließen. Dies ist der Fall, wenn in dicht bebauten innerstädtischen Gebieten in Innenhöfen oder auf ehemaligen Parkplätzen durch Nachverdichtung zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird. So können die üblicherweise geltenden Abstandsflächen für die Nachbarbebauung umgangen werden. Denn das Nachbarrecht gilt nicht für Eigentümergemeinschaften.

In der Wohnungsgestaltung fällt der Begriff Feng Shui immer öfter — Nach fernöstlichen Prinzipien der Einrichtung, soll mehr Harmonie ins Haus gebracht und der Energiefluss aktiviert werden. Das wiederum soll zu mehr Wohlbefinden und einer besseren Lebensqualität Zuhause führen. Doch wie funktioniert Feng Shui genau? Im Interview hat uns Margarete Gold, Vorsitzende vom Berufsverband für Feng Shui, die aus China stammende Praktik näher erläutert.

 

Frau Gold, nach welchen Prinzipien funktioniert Feng Shui?

 

Margarete Gold: Es gibt drei grundlegende Prinzipien, auf die es im Feng Shui ankommt:

 

  1. Der Chi Fluss — die unsichtbare Lebensenergie

 

  1. Die fünf Elemente: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser

 

  1. Die Yin und Yang Themen

 

Im Grunde geht es im Feng Shui darum, den Chi-Fluss zu aktivieren und dafür zu sorgen, dass er nicht gestört oder gehindert wird. Je mehr Lebensenergie sich nämlich in den Wohnräumen befindet, desto angenehmer lässt es sich darin wohnen.

 

Lässt sich mit Feng Shui etwas gegen Schlafprobleme machen?

 

Das Schlafzimmer ist ein Ort zum Erholen, daher ist es nach der Feng Shui Lehre auch wichtig, dass im Schlafraum das „Yin“ Element überwiegt. Yin steht für Ruhe, weiche Materialien und sanfte Farben. Im buddhistischen wird es auch als die weibliche Seite bezeichnet, während Yang für das Männliche steht. Wenn man das beispielsweise am Fußboden veranschaulichen möchte, kann man sagen, dass harte und glänzende Böden mehr den Yang Anteil beinhalten, während in Teppich-Böden oder matten Fußböden der Yin Anteil überwiegt. Auch die Ausrichtung des Bettes spielt eine wichtige Rolle. Man sollte das Bett immer mit dem Blick zur Tür platzieren und mit dem Rücken zu einer Wand. Das gibt ein Gefühl von Sicherheit.

 

Wie kann man negative Energien loswerden, wenn man in ein neues Haus zieht?

 

Ein wichtiger Bestandteil des Feng Shui ist die energetische Hausreinigung. Im Feng Shui wird ein Gebäude als Energieträger betrachtet, der unterschiedliche Energiefelder in sich vereint. Solche Energien werden beispielsweise durch Gedanken und Worte erzeugt. Auch Gegenstände und Möbelstücke sind Energieträger. So kann es dazu kommen, dass sich in den Räumen einer Wohnung alte und abgestandene Energie befinden, die sich negativ auf die Stimmung der Bewohner auswirken können. Eine energetische Hausreinigung soll für frischen Schwung sorgen und Platz für neue Energien schaffen. Am besten geeignet sind dafür Zeitpunkte, die einen Neustart erfordern, wie beispielsweise nach einem Umzug, einer Entrümpelung oder nach einer Scheidung oder Trennung.

 

Haben Sie einen einfachen Haushaltstipp, den man auch selbst Zuhause anwenden kann?

 

Es gibt viele Methoden und diese variieren nach den eigenen Vorlieben. Für jemanden der es gerne kuschelig und warm mag, empfehlen sich Räucherstäbchen oder Weihrauch. Wenn Sie den Geruch von Weihrauch oder Raucherstäbchen eher unangenehm finden, können Sie auch eine Schale mit Salzwasser oder einigen Tropfen ätherischer Öle wie Lavendel in Ihrer Wohnung platzieren. Wichtig ist es, vor jeder energetischen Reinigung die Wohnung gründlich aufzuräumen und von Altlasten zu befreien. Zur energetischen Bodenreinigung eignet sich auch Salzwasser. Dazu gibt man einfach einige Löffel unbehandeltes Meersalz in das Wischwasser.

 

Sollte man auch bei Möbeln etwas beachten?

 

Ganz dunkle Möbel sind im Kinderzimmer beispielsweise eher unangebracht, genauso wie schwere Schränke.  Da eignen sich eher helle Möbel. Außerdem ist es nicht empfehlenswert Möbel so zu platzieren, dass sie den Energiefluss negativ beeinflussen oder beim Laufen im Weg stehen. Es ist daher immer gut, genügend Freiraum zu haben. Die Anordnung der Möbel ist wichtig, damit eine harmonische Atmosphäre entstehen kann. Aber um das ganz genau zu sagen, bräuchte man einen Grundriss.

 

Was kann man in der Einrichtung falsch machen?

 

Entscheidend ist, dass Sie nichts in Ihre Wohnung oder Ihr Haus hängen oder stellen, was Ihnen nicht auch persönlich gefällt, selbst wenn das geschenkt ist. Wenn Sie also ein Bild nicht mögen, sollten Sie es auch nicht aufhängen. Auch einen Spiegel im Schlafzimmer halte ich nicht für optimal. Da Ihre Energie durch den Spiegel quasi verdoppelt wird und man im Schlafzimmer aber runterkommen und entspannen soll.

 

Eine eigene Immobilie zu kaufen ist die Traumvorstellung vieler Menschen. Unabhängig sein vom Vermieter, freie Gestaltungsmöglichkeiten haben und sich den Wunsch nach mehr Sicherheit und Komfort erfüllen. Forscher von der Hohenheim Universität haben nun eine Glücksstudie durchgeführt und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Wohneigentum zum Glück beiträgt. Dazu haben die Wissenschaftler 2.788 Personen in Baden-Württemberg und 1.442 im restlichen Deutschland im Alter ab 18 Jahren zum Thema Glück und Wohneigentum befragt.

 

Da Glück nicht objektiv ist, sondern auf subjektives Empfinden beruht, haben viele Menschen in der Hinsicht ihre ganz eigenen Vorstellungen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, wenn es um Kleidung, Essen, den perfekten Urlaubsort oder den passenden Partner geht. Kann man unter diesen Umständen überhaupt eine klare Definition von Glück aufstellen?

Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim behauptet, dass es möglich ist.

 

Er ist der Frage nach dem Glück näher auf den Grund gegangen und hat  im Auftrag der LBS Stiftung Bauen und Wohnen eine „Glücksstudie“ durchgeführt. Im Rahmen der Studie wurden sieben Faktoren ergründet die zu einer Grundzufriedenheit im Leben beitragen. Dazu gehört nebst Gesundheit, finanzieller Sicherheit und einer intakten Partnerschaft auch das Wohneigentum. Ein eigenes Domizil ist nämlich nicht nur eine gute Kapitalanlage, sondern auch ein wichtiger Bestandteil eines glücklichen und komfortablen Lebens. So gaben knapp zwei Drittel der Wohneigentümer in Deutschland an, dass Wohneigentum sie glücklich mache. 36 Prozent der Mieter gaben an sich ein Eigentumshaus oder eine Eigentumswohnung zu wünschen.

 

Unabhängig im Eigenheim

 

Im Eigenheim ist man unabhängiger, hat eigene Gestaltungsmöglichkeiten, muss sich keine Gedanken um die Miete machen und hat zudem auch eine stärkere Verbundenheit zur eigenen Region. Demnach gelten Eigentümer im Vergleich zu den Mietern als Spitzenreiter in puncto Glücklichsein. 60 Prozent der Eigentümer gaben an im Augenblick sehr glücklich zu sein. Bei den Mietern waren es 43 Prozent.

 

 

Lage und Nachbarschaft sind wesentlich

 

Doch nicht alleine der Besitz von Wohneigentum ist ausschlaggebend. Auch Lage, Ausstattung, Nachbarschaft und Wohnungsgröße sind Kriterien die entscheidend sind. Schließlich lebt es sich deutlich angenehmer, wenn man sich mit den Nachbarn versteht und nachts aufgrund eines ruhigen Umfelds gut schlafen kann. Auch die Entfernung zur Arbeitsstelle ist von Bedeutung.

 

Mehr soziales Engagement

 

Laut der Studie sind die eigenen vier Wände auch förderlich für das gesellschaftliche Zusammenleben. Während Mieter häufiger umziehen, und daher eine geringere Verbundenheit zur Region haben, sind Immobilienbesitzer fest verwurzelt und nehmen auch aktiver am regionalen Geschehen teil. Sie kaufen häufiger regionale Lebensmittel, haben mehr Freunde in der Region, Interesse am Nachbarschaftsgeschehen und engagieren sich häufiger  ehrenamtlich. Das bestätigen die Zahlen aus der Umfrage: Bei den Immobilienbesitzern gaben 64 Prozent an, sich zur Region verbunden zu fühlen, während es bei den Mietern knapp die Hälfte ist.

 

Zudem konnten die Forscher auch feststellen, dass bereits die Entscheidung zum Kauf einer Immobilie bei vielen Menschen besondere Glücksgefühle auslöst. Dazu kommt dann auch der Einzug und die Zahlung der letzten Rate . Trennungen von Partnern und der Auszug der Kinder zählen hingegen zu den Glücksdämpfern.

Umziehen stresst. Zumindest war das in Vergangenheit so. Doch immer öfter sorgen digitale Helfer dafür, dass der Umzug deutlich entspannter läuft. Es beginnt bei der Auswahl des richtigen Umzugsunternehmens, der Berechnung der Umzugskisten und endet mit der Ummeldung der Adresse. Wir sprechen mit Patrick Cuesta vom Umzugsportal Movinga über die Zukunft des Umzugs.

Schleppen künftig Roboter meine Umzugskisten?

 

Das wäre auf dem heutigen Stand der Technik gar nicht so gut. Der Mensch ist beim Umzug immer noch unersetzbar, weil es auf Augenmaß ankommt, viel antizipiert werden muss und manchmal schnelle Reaktionen erforderlich sind.

 

Sie bieten im Internet Umzug per Mausklick an.  Es beginnt mit einem Anbietervergleich. In meinem Briefkasten liegen aber auch täglich Werbeflyer von Umzugsfirmen. Warum nicht die?

 

Es geht um Vertrauen. Ich kann bei der Vielzahl von Flyern kaum unterscheiden. Sind die alle gleich gut? Warum kostet der so wenig und der andere so viel?  Ohne Empfehlung von Bekannten oder Freunden ist es schwierig zu entscheiden, welches Unternehmen das richtige ist. Vergessen Sie nicht: Es geht um Ihr Hab und Gut. Und dabei nicht einmal nur um Vermögenswerte, sondern auch um den Erhalt von Dingen, an denen Sie sehr hängen oder mit denen Sie etwas Persönliches verbinden. Der Verlust oder die Beschädigung kann äußerst schmerzhaft sein. Deswegen gibt es uns. Denn die Anbieter, mit denen wir zusammenarbeiten, sind alle geprüft. In unserem Unternehmen zählt dies zu den wichtigsten Grundsätzen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern haben wir zudem die Möglichkeit, viele statistische Daten zu erheben und miteinander zu vergleichen. Hat zum Beispiel eine Umzugsfirma bereits 10.000 Umzüge gemacht, können wir mit Hilfe der Statistik erkennen, ob es bei den Umzügen besonders oft oder besonders wenig zu Schäden gekommen ist. Außerdem werden alle unsere Partner am Anfang an der Movinga-Akademie ausführlich geschult.

Und nach welchen Kriterien entscheiden Sie sich für Ihre Partner?

 

Das geschieht im sogenannten „Onboarding“. Im ersten Schritt werden rechtliche Dokumente angefordert, damit der potentielle Umzugspartner nachweist, dass er berechtigt ist, Umzüge durchzuführen. Im nächsten Schritt wird der Partner zu verschiedenen Umständen oder Verhaltensweisen befragt und eingestuft.

 

Erfüllt der Partner unsere Qualitätsansprüche, erlauben wir ihm „Testumzüge“ durchzuführen, bei welchem der Partner nicht nur von uns, sondern auch vom Kunden eingeschätzt wird. Hat ein Partner all dies bestanden, darf er sich offiziell als Movinga-Partner bezeichnen. Um die Qualität nicht nur zu Beginn zu überprüfen werden nach jedem Umzug unsere Kunden zu ihrem Erlebnis per E-Mail oder telefonisch kontaktiert. Bei Nichterfüllung der Qualitätsrichtlinien schließen wir Umzugsunternehmen aus unserem Programm aus und arbeiten nicht mehr mit ihnen zusammen.

 

Wenn etwas passiert, kann es trotz Versicherung zu Ärger kommen. Es gibt nicht selten Fälle, bei denen die Versicherungen dann versuchen dem Geschädigten eine Mitschuld einzuräumen. Wie funktioniert das bei Ihrem Portal?

 

Laut Gesetz ist jeder Umzug mit einer Grundhaftung versichert. Diese Grundhaftung greift jedoch nur bei Schäden durch vom Umzugsunternehmen verpacktem Umzugsgut. Zudem ist nur der Zeitwert des Umzugsguts abgesichert. Da uns diese Versicherung nicht ausreicht, bieten wir unseren Kunden erweiterten Versicherungsschutz an, der bei vom Umzugsunternehmen verpackten Umzugsgütern greift und den gegenwärtigen Wert des Umzugsguts versichert. Hier können wir empfehlen: Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt uns alles ein- und auspacken und auf- und abbauen,

 

Man findet Sie derzeit in allen großen deutschen Ballungsräumen. Wie ist es auf dem Land?

 

Dadurch, dass wir ein sehr großes Netzwerk an Partner haben, ist auch das mittlerweile möglich. Da wir Leerfahrten vermeiden möchten, schauen wir zunächst, welche Umzugsunternehmen gerade in welcher Region tätig sind. Wenn beispielsweise einer unserer Partner in Saarbrücken unterwegs ist und wir einen Auftrag in einem Dorf aus dieser Region bekommen, beauftragen wir den Partner ebenfalls. Wir haben immer im Überblick, welches Umzugsunternehmen sich gerade wo befindet.

 

Wie spontan kann man denn bei Ihnen einen Umzug planen, also angenommen ein Kunde möchte schon morgen umziehen?

 

Wir sind da zeitlich absolut flexibel. Also ist es auch sehr kurzfristig möglich einen Umzug zu machen.

 

Zum Umzug gehören auch so nervige Dinge wie die Ummeldung vom Stromanbieter. Das wäre doch etwas, was Sie Menschen  abnehmen können, oder?

 

Auch in der Hinsicht sind wir gerade dabei etwas auszubauen und unseren Service umfangreicher zu machen. Dazu gehören auch Behördengänge, Handwerker-Endreinigungen und sogar der Gang zum Baumarkt. Der Kunde kann praktisch alles an uns übergeben und muss sich um nichts mehr Gedanken machen.

 

 

Besonders im Sommer schläft man doch am besten bei offenem Fenster. Doch das lockt leider auch ungebetene Besucher an: Insekten wie Mücken, Spinnen & Co. möchten Sie sicherlich nicht in der heimischen Wohnung wissen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit einfachen Mitteln Insekten aus Ihrer Wohnung fernhalten oder einfangen können.

Der feuchtkalte Sommer hat dieses Jahr zwar für weniger Wespen gesorgt, jedoch die Bedingungen für Mücken begünstigt. Während man die Tierchen im Freien wohl oder übel hinnehmen muss, möchte man wenigstens die eigene Wohnung Insektenfrei wissen. Doch wie hält man die stechenden Plagegeister sowie unansehnliche Spinnen, Silberfischchen & Co. aus der heimischen Wohnung fern?

Insekten aus der Wohnung fernhalten

Am besten sollten Sie den Insekten von vorneherein den Zutritt in die eigene Wohnung erschweren. Die effektivste Maßnahme ist ein klassisches Insektenschutzgitter, das vor Türen und Fenstern angebracht werden kann. Aber auch für Insekten unangenehme Gerüche wie Lavendel sind einfache Hausmittel. Deshalb legen Sie doch einfach ein Lavendelkissen vor das Fenster. Oder noch besser: Platzieren Sie eine Lavendelpflanze auf dem Fensterbrett, dem Balkon oder Terrasse. Das wird vor allem Spinnen garantiert fernhalten. In einem Eigenheim mit Garten sollten Sie außerdem die Regentonne abdecken, damit die Mücken nicht ihre Larven hineinlegen können. In Kombination mit dem Insektenschutzgitter können Sie so beruhigt bei offenem Fenster schlafen, ohne Angst vor Mückenstichen zu haben.

Wenn die Insekten ihren Weg in Ihre Wohnung gefunden haben

Wenn die Insekten bereits in Ihre Wohnung gelangt sind, können Lebendfallen Abhilfe schaffen. Vor allem Spinnen werden noch immer von vielen kurzerhand mit dem Staubsauger eingesaugt. Doch Vorsicht: Die Spinnen können auch einfach wieder hinauskrabbeln! Schonender ist die Variante mit der Lebendfalle. Diese können in der Drogerie oder dem Supermarkt schon für wenige Euro erstanden werden. Von der Chemiekeule wie den sogenannten Biozidverdampfern rät die Stiftung Warentest ab. Dies sind kleine Geräte, die an die Steckdose angeschlossen werden und kontinuierlich einen Bioziddampf in die Luft abgeben. Doch leider ist dieser Wirkstoff für Menschen nicht ganz ungefährlich. Er kann zu Schwindel und Kopfschmerzen führen, sodass von diesem Mittel zur Insektenbekämpfung abgeraten werden kann.

 Für den Fall, dass es eine Mücke trotz unserer Ratschläge in Ihre Wohnstätte geschafft hat, sollten Sie außerdem Folgendes wissen:

Intensive Gerüche locken Mücken an

Mücken haben einen besonders ausgeprägten Riecher und fühlen sich zu intensiven Körpergerüchen hingezogen. Schweißgeruch kombiniert mit Parfüm oder Körperpflegemitteln gehört beispielsweise zu solchen Lockmitteln. Außerdem bevorzugen Mücken offenbar süßes und fettreiches Blut, da es besonders nährreich für die Plagegeister ist. Weniger Naschen also? Wir wissen es nicht.

Auch Kleidung bietet Schutz

Wenn Sie anfällig sind für Mückenstiche, sollten Sie möglichst alle Körperteile bedecken. Hilfreich ist lockere Kleidung und eine Kopfbedeckung, da die blutsaugenden Insekten auch diese Region nicht auslassen. Ihre Knöchel können Sie schützen, indem Sie Ihre Hosenbeine in die Socken stecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders jetzt, wo die Urlaubszeit naht, ist Einbruchschutz wieder ein großes Thema. Und bei der Sicherheitstechnik hat sich Dank Digitalisierung einiges getan. Innovative so genannte mechatronische Sicherheitssysteme helfen neuerdings dabei, Einbrüche präventiv abzuwehren. Wie das geht, lesen Sie hier…

Das wichtigste Ziel technischer Einbruchschutzmaßnahmen muss es deshalb sein, dass der Einbrecher gar nicht erst ins Gebäudeinnere und damit in die Privatsphäre der Bewohner eindringen kann.

„Einbrecher suchen immer den einfachsten Weg: Etwa durch Fenster und Türen im Parterre, die mit wenig Aufwand zu erreichen sind“, erklärt Florian Lauw, Sicherheitsexperte beim Hersteller Abus. Einen Basisschutz bieten mechanische Sicherungen, die verhindern können, dass Einbrecher über Türen, Fenster oder Kellerschächte eindringen.

Am besten: Mechanik plus Elektronik

Einen Schritt weiter geht sogenannter mechatronischer Einbruchschutz, der den Einbruchversuch ebenfalls verhindern und zusätzlich melden kann: Setzt der Eindringling hier an einem mechatronisch geschützten Fenster oder an einer Tür einen Hebelversuch an, lösen spezielle Präventionsmelder sofort Alarm aus und setzen dem Angreifer zugleich einen Widerstand von etwa 1,5 Tonnen entgegen. Diesen Schutz bieten spezielle mechatronische Funkalarmanlagen, die durch den Fachmann installiert werden müssen. „In der Regel gelangt der Einbrecher hier nicht ins Gebäudeinnere, sondern wird schon vorher in die Flucht geschlagen“, so Lauw.

Intuitiver Rundumschutz

Moderne Funkalarmanlagen bieten eine Vielzahl an Bedienmöglichkeiten und sorgen damit für höchsten Bedienkomfort – ob über die Zentrale, per App, über einen elektronischen Schließzylinder, eine Funk-Fernbedienung, das Funk-Bedienteil, den Funk-Schlüsselschalter oder den Proximity Schlüssel.

Bei bestimmten Modellen lassen sich zudem bis zu 6 IP Videokameras einbinden. Mit ihnen kann man zu Hause nach dem Rechten sehen, auch wenn man unterwegs ist. Damit bieten Funkalarmsysteme einen Rundumschutz, der gleichzeitig perfekt in den Alltag passt.

Sie haben die Traumwohnung eigentlich schon gefunden. Das Problem: Sie sind nicht der einzige Interessent. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Chancen erhöhen, vom Vermieter oder Verkäufer am Ende auch ausgewählt zu werden. Mit diesen sechs Tipps machen Sie sich bei Anbietern beliebt.

1. Telefon oder Mail für die Kontaktaufnahme?

Um an Ihre Wunschwohnung zu kommen, muss man zuallererst Kontakt zum Vermittler aufnehmen. Zum Hörer zu greifen, mag oft einfacher und schneller gehen, aber wenn Sie sich für ein Objekt bewerben wollen, empfiehlt es sich immer auch eine Email zu schreiben. Anrufe werden nicht immer beantwortet, da die Anbieter, egal ob Makler oder Eigentümer allein schon berufsbedingt viel unterwegs sind. Eine Email läuft hingegen entweder in den Posteingang oder sogar in das elektronische System des Anbieters ein. Außerdem können in der Email schon Auskünfte mitgesendet werden, die es dem Anbieter erleichtern, Sie in die nähere Wahl zu ziehen.

2. Auf die richtigen Infos kommt es an

Wenn es darum geht, sich beim Makler oder Vermieter vorzustellen, sollten Sie die für den Auswahlprozess relevanten Informationen zu Ihrer Person nicht vorenthalten. Weisen Sie darauf hin, dass Sie ein geregeltes Einkommen haben und auch sonst finanziell abgesichert sind. Bedenken Sie, dass die Nachfrage momentan groß ist und viele Menschen auf Wohnungssuche sind. Ähnlich wie bei einem Bewerbungsgespräch für einen Job sollten Sie daher einen Beweggrund nennen, warum Sie die Wohnung haben wollen und warum Sie der geeignete Käufer oder Mieter sind. Auch die aktuelle Wohnsituation ist erwähnenswert.

3. Etikette bewahren

Versetzt zu werden, hat niemand gern. Umso weniger Verwalter, Makler oder Eigentümer, wenn es um eine Wohnungsbesichtigung geht. Um einen guten, ersten Eindruck zu hinterlassen, ist es daher wichtig, pünktlich zu erscheinen. Auch Höflichkeit und Ehrlichkeit sind Attribute, die bei Wohnungsvermittlern gut ankommen, genauso natürlich wie ein gepflegtes Erscheinungsbild. Für Sie mag es selbstverständlich sein aber immer wieder scheitern Bewerber am ersten Eindruck. Zur Etikette gehört auch, bei Massenbesichtigungen anderen Bewerbern freundlich gegenüber zu treten. Vermeiden Sie Negativgefühle und ziehen Sie auf keinen Fall über Ihre ehemaligen Vermieter oder Nachbarn her.

4. Zeigen Sie Interesse

Um positiv aus der Menge der Mitbewerber herauszuragen, ist es wichtig echtes Interesse zu bekunden. Informieren Sie sich gründlich über das Objekt und stellen Sie Maklern und Vermietern die richtigen Fragen. Scheuen Sie sich nicht davor, Verwalter, Makler und Eigentümer bei einer Massenbesichtigung in ein Gespräch zu verwickeln. So hinterlassen Sie einen bleibenden Eindruck. Punkten Sie mit Sympathie — der Vermieter möchte schließlich nicht nur seine Wohnung loswerden, sondern auch sichergehen, dass der potenzielle Mieter
gut in die Hausgemeinschaft passt.

5. Weniger ist mehr

Auskunft zu geben über Ihren Beruf, den Familienstand und Ihr Einkommen ist absolut normal und auch berechtigt. Umgekehrt sollten Sie vor dem Anbieter auch nicht ihr ganzes Privatleben ausschütten. Das wirkt mitunter aufdringlich und kann genau zum gegenteiligen Effekt führen.

6. Formalien sind das Sahnehäubchen

Um Ihre Chance, auf die begehrten vier Wände zu erhöhen, sollten Sie für Ihre Suche eine Bewerbungsmappe erstellen. Das ist absolut kein Muss, da Vermieter, Makler, Eigentümer und Vermieter darauf nicht bestehen können. Klar ist aber auch, dass Sie sich damit deutlich von anderen Interessenten abheben, die keine Mappe erstellt haben. Einer ordentlichen Mappe müssen folgende Dokumente beiliegen: ein kurzes Anschreiben, worin Sie etwas zu Ihrer Person und Ihren Lebensverhältnissen erzählen, eine Bestätigung über Mietschuldenfreiheit (vom aktuellen Vermieter), Schufa-Auskunft, die letzten drei Gehaltsnachweise und ein Bewerbungsfoto.

 

 

 

Sie verkaufen ein Einfamilienhaus. Von außen wunderschön, das sieht jeder auf den ersten Blick. Und innen? Die Geschmäcker sind verschiedenen. Was einem selbst gefällt, verstellt anderen möglicher Weise den Blick. Deshalb ist es beim Verkauf von Immobilien wichtig, Räume so zu präsentieren, dass Interessenten maximal inspiriert sind. Aber wie soll das gehen? Die holländische Firma Cubiqz hat sich darauf spezialisiert und vertreibt gut aussehende Pappmöbel, mit denen man Räume wie aus dem Katalog einrichten kann. Katinka Kolenaar erklärt im Interview wie das geht.

Frau Kolenaar, können Sie uns Ihr Konzept erklären?

Katinka Kolenaar: Also in erster Linie steckt die Idee dahinter, leerstehende Wohnungen mit Möbeln auszustatten.
Angefangen hat alles damit, dass wir Wohnungen eingerichtet haben mit richtigen Möbeln von Möbelausstattern. Das war allerdings sehr kostspielig und zeitaufwendig, da man ein Lager für die Möbel brauchte und Leute, die den Transport der Möbel übernehmen. Das wiederum führte zu längeren Lieferzeiten. Da ist uns irgendwann bewusst geworden, dass es auf diese Weise nicht so gut funktioniert und so kam die Frage auf, ob es nicht etwas geben kann, was unkomplizierter geht.
So kam es erstmals zu unserem Konzept mit den Pappmöbeln — um leerstehende Wohnungen einzurichten und auch Pappküchen. Dabei statten wir komplett alle Räume aus, also von Wohnzimmer, Schlafzimmer, Küche bis Büro.

Das heißt, der Hauptvorteil von eurem Konzept ist der finanzielle Aspekt?

In erster Linie ja. Meine Kollegin Cindy, die Innenarchitektin ist und für Projektentwickler die Einrichtung gemacht hat, hat immer davon berichtet, dass es insbesondere bei den Küchen lange Lieferzeiten gab. Zudem kommt noch, dass man sich bei einer echten Einrichtung auf eine Sache festlegen muss. Also eine Aufstellung und eine Farbe. Da kann man nicht mal eben wechseln und dem Kunden andere Variationen aufzeigen. Das ist bei den Pappküchen anders, sie sind kostengünstig und man kann viele weitere Variationen vorzeigen.

Und warum ausgerechnet Pappe?

Pappe hat die Vorteile, dass es keine Lagerfläche braucht, weil man es flach verpacken kann und weil es kostengünstig ist. Außerdem ist es ein sehr leichtes Material und man kann es überall problemlos verstauen und transportieren. Man kann sozusagen ein ganzes Wohnzimmer im Familienauto transportieren. Bei Pappe denkt man zuerst an braune Kartons, aber natürlich sehen unsere Möbel nicht so aus. Sie sind alle so verarbeitet, dass sie aussehen wie echte Möbel. Für alle Module gibt es maßgefertigte Bezüge in vielen Farbvarianten, die man selber wählen kann.

Für wen machen Sie das?

Zu unseren Kunden zählen vor allem Immobilienverkäufer, Makler, Projektentwickler, Wohnungsbaufirmen. Aber auch für Immobilieneigentümer, die das selber machen wollen, sind unsere Objekte geeignet.

Was ist der Trick?

Naja, um das am Beispiel zu veranschaulichen: Man hat ein leerstehendes Objekt. Da ist es schwierig zu visualisieren, wie es dann mit Möbeln aussehen wird. Außerdem wirken sich Möbelstücke auch auf die Raumgröße aus. Ein Raum mit einem Bett wirkt größer als einer ohne. Wenn man als Verkäufer seine Immobilie ins Internet stellt, macht das außerdem einen besseren Eindruck, wenn diese bereits mit Möbeln ausgestattet ist. Schließlich nehmen Kaufinteressenten immer dann Kontakt auf, wenn sie eine Wohnung attraktiv finden. Es sind also zwei wichtige Punkte: Die Darstellung im Internet, die zur Kontaktaufnahme verhelfen soll und die Präsentation der Immobilie bei der Besichtigung. Es ist wichtig, dass die Räume auf keinen Fall leer sind oder schmutzig aussehen und dass eine positive Stimmung erzeugt wird.

Welche Möbelstücke haben Sie denn noch in Ihrem Sortiment? Kann man auch Einzelstücke bestellen?

Im Sortiment haben wir Pappküchen, Pappmöbel für das Wohnzimmer, Schlafzimmer und das Büro. Man kann die Produkte tatsächlich auch einzeln bestellen oder als Paket. Die Möbelstücke haben alle echte Abmessungen.

Sind die Möbel bundesweit zu haben?

Wir haben einen Onlineshop. Dort bieten wir unser gesamtes Sortiment an und man hat die Möglichkeit, nach eigenem Budget eine Einrichtung zusammenzustellen. Wenn unsere Kunden es wünschen, bieten wir zudem den Service an eine 3D-Zeichnung zum Grundriss zu liefern, sofern einer vorliegt.

Und was kostet so etwas?

Der durchschnittliche Preis für eine Standardküche liegt bei circa 250 Euro. Das ist aber absolut größenabhängig. Wir bieten auch ganze Kücheninseln an im Wert von etwa 400 Euro.

Sind die Produkte denn wiederverwendbar? Im Grunde können die an den neuen Eigentümer ja gleich mitverkauft werden.

Absolut. Die Pappmöbel lassen sich alle zusammenfalten und beim nächsten Verkauf oder Projekt wieder aufbauen