Immer noch werden viele Kaufinteressenten von Immobilienpreisen und Zinsen abgeschreckt. Aber der Angebotspreis muss nicht das letzte Wort sein. Noch haben Immobiliensuchende gute Verhandlungschancen. Das erweitert den Spielraum bei der Immobiliensuche.

Für das Finden der Traumimmobilie, die zudem bezahlbar ist, gibt es zwar keine Garantie. Aber wer sich gut vorbereitet und die Suche richtig angeht, kann seine Chancen, eine bezahlbare Immobilie zu finden, erhöhen.

Der einfachste Weg

Wenden Sie sich an einen lokalen Qualitätsmakler. Dafür gibt es mehrere Gründe. Er verfügt über ein Netzwerk, vielleicht kennt er einen Verkäufer mit einer passenden Immobilie. Falls er noch keine passende Immobilie in seiner Datenbank hat, können Sie einen Suchauftrag bei ihm anlegen. Sobald er eine Immobilie hat, die zu Ihren Suchkriterien passt, wird er Sie exklusiv informieren.

Weiterhin kennt er den lokalen Immobilienmarkt sowie aktuelle Entwicklungen und weiß, wo bezahlbare Immobilie zu finden sind. Darüber hinaus ist er damit erfahren, wie er Eigentümern Ihre Finanzierungsgrenzen kommuniziert. Er vermittelt zwischen Ihnen und dem Eigentümer und führt die Preisvorstellungen von beiden Seiten zusammen.

Offensives Vorgehen

Noch ist es für viele Eigentümer nicht leicht, einen Käufer zu finden. Viele bieten ihre Immobilie noch zu Preisen an, die Interessenten für nicht finanzierbar halten. Deshalb kann es sich lohnen, offensiv auf Verkäufer zuzugehen und ihnen ein Angebot zu machen, auch wenn es unter deren Angebotspreis liegt.

Wer hat bei diesem Pokerspiel die besseren Karten? Das hängt sehr von der jeweiligen Region und der Nachfrage in dieser Region ab. Außerdem sollte man nicht zu forsch vorgehen, denn Eigentümer könnten zu dreiste Angebote übelnehmen und weitere Verhandlungen ablehnen.

Auch hier hilft ein erfahrener Immobilienprofi. Er kennt sich nicht nur mit der lokalen Nachfragesituation aus, sondern er weiß auch, welche Angebote realistisch sowie marktgerecht sind und wie er mit Eigentümern umgehen muss, um sie nicht zu vergraulen.

Marktanalyse

Wer auf eigene Faust vorgehen möchte, muss hierfür den Markt regelmäßig beobachten, Entwicklungen verfolgen und genau analysieren, um herauszufinden, wo sich Marktchancen ergeben. Allerdings ist hier Flexibilität beim Kaufzeitpunkt gefragt. Denn man muss ja den Markt erst kennen, um eine Kaufgelegenheit zu erkennen.

Förderungen nutzen

Eine Bestandsimmobilie in einem ungünstigen Sanierungszustand kann ebenfalls eine Chance sein. Hierfür ist der Preis niedrig. Und für die anstehenden Sanierungsmaßnahmen können staatliche Förderungen beantragt werden. Lassen Sie sich hierzu von einem Immobilienprofi und einem unabhängigen Experten für Förderungen beraten. Ein lokaler Qualitätsmakler kann Ihnen einen empfehlen. Wer hier clever vorgeht und klug kalkuliert, hat Chancen, ein Schnäppchen zu machen.

Sie wünschen sich Unterstützung bei der Immobiliensuche? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Ein Immobilienverkauf läuft selten reibungslos. Vor allem in der aktuellen Situation, in der Kaufinteressenten glauben, sich eine Immobilie nicht leisten zu können, ist ein erfahrener Profi wichtig, der Verkäufer und Käufer wieder zusammenführt. In unserer Checkliste erfahren Sie, wie Sie als Eigentümer von einem Immobilienmakler profitieren.

  1. Marktgerechte Preisfindung

  • Fundierte Marktanalysen zur Ermittlung des optimalen Verkaufspreises.
  • Vermeidung von Preisverhandlungen durch präzise Preisgestaltung.

 

  1. Rechtssicherheit

  • Sicherstellung der Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften.
  • Unterstützung bei der Erstellung und Prüfung von Verträgen.
  • Kenntnis über aktuelle rechtliche Entwicklungen und Anforderungen.

 

  1. Verhandlungsstärke

  • Professionelle Verhandlungsführung im Interesse des Verkäufers.
  • Erfahrung im Umgang mit schwierigen Verhandlungen und Konfliktlösungen.

 

  1. Breites Netzwerk

  • Zugang zu einer großen Datenbank potenzieller Käufer.
  • Zusammenarbeit mit anderen Maklern und Agenturen.
  • Nutzung von Marketing- und Werbemaßnahmen, um die Reichweite zu maximieren.

 

  1. Zeitersparnis

  • Übernahme von zeitraubenden Aufgaben wie Besichtigungen, Inseraten und Papierkram.
  • Professionelle Abwicklung des gesamten Verkaufsprozesses.

 

  1. Erfolgsorientiertes Arbeiten

  • Makler arbeiten in der Regel auf Provisionsbasis und sind somit motiviert, den bestmöglichen Verkauf zu erzielen.
  • Hohe Erfolgsquote bei der Vermittlung von Immobilien.

 

  1. Fachwissen und Erfahrung

  • Umfassende Kenntnis des lokalen Immobilienmarkts.
  • Expertise in der Bewertung von Immobilien.
  • Erfahrung mit Verkaufstaktiken und Verhandlungsstrategien.

 

  1. Professionelle Präsentation

  • Erstellung hochwertiger Exposés und Fotos.
  • Organisation und Durchführung von Besichtigungen.
  • Einsatz moderner Technologien wie 3D-Touren oder Drohnenaufnahmen.

 

  1. Sicherheit und Diskretion

  • Schutz der Privatsphäre des Verkäufers.
  • Sichere Handhabung sensibler Informationen und Dokumente.

 

  1. Emotionale Entlastung

  • Neutraler Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer.
  • Unterstützung und Beratung bei emotional belastenden Entscheidungen.

 

Ein Immobilienmakler vereinfacht den Verkaufsprozess erheblich und sorgt für den Immobilienverkauf zu einem marktgerechten Preis. Berücksichtigen Sie diese Vorteile, wenn Sie sich für oder gegen die Zusammenarbeit mit einem Profi entscheiden.

Sie wünschen sich einen rechtssicheren, reibungslosen und stressfreien Immobilienverkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

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Der Kauf eines Eigenheims ist für die meisten Menschen die wohl größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Und ein Vorhaben, welches über Jahrzehnte finanzielle Verpflichtungen nach sich zieht. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten zögern viele. Lohnt sich der Immobilienkauf überhaupt noch?

In den letzten beiden Jahren wurden Interessenten häufig durch die gestiegenen Lebenshaltungs- als auch Finanzierungskosten abgeschreckt und das trotz gesunkener Immobilienpreise. Obwohl sich die Finanzierungszinsen für Immobilienkredite derzeit wieder zwischen 3,2 und 3,6 Prozent eingependelt haben, zögern viele Kaufinteressenten noch beim Immobilienkauf.

Individuelle Faktoren und aktuelle Marktentwicklungen im Blick behalten

Ob mieten oder kaufen langfristig ökonomisch vorteilhafter ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Dabei hängt die richtige Entscheidung vor allem von der individuellen finanziellen Belastung und den eigenen Möglichkeiten ab. Generell lässt sich sagen, dass die Rahmenbedingungen sich für beide Optionen verschlechtert haben. Wer eine Wohnung oder eine Immobilie sucht, sollte auf jeden Fall die aktuellen Entwicklungen in puncto Mieten, Höhe der Kaufpreise und Zinsen im Blick behalten. Es kann sich lohnen, in dieser Frage frühzeitig einen Makler zu konsultieren, der Sie entsprechend Ihrer individuellen Situation beraten kann.

Mieten: flexibel und vor allem günstig?

Mieten bietet Flexibilität und die Freiheit, den Wohnort nach Belieben zu wechseln, ohne sich langfristig zu binden. Mieter profitieren oft von geringeren Nebenkosten und sind nicht für die Instandhaltung der Immobilie verantwortlich. Allerdings ist zu bedenken, dass Mieten tendenziell steigen. Zudem bedeutet mieten auch, gewisse Einschränkungen zu akzeptieren: So hat man bei Renovierungen nur begrenzten Einfluss und muss die Vorgaben des Vermieters beachten.

Eigentum: individuell und langfristig günstiger?

Der Besitz einer Immobilie bietet eine andere Art von Freiheit: Sie können Ihr Zuhause ganz nach Ihren Vorstellungen gestalten und verändern. Umbauten und Modernisierungen lassen sich nach persönlichen Wünschen und finanziellen Möglichkeiten realisieren. Sobald der Kredit abbezahlt ist, genießen Sie die Vorzüge eines mietfreien Lebens bis ins hohe Alter. Zudem bleibt ein Eigenheim eine stabile Wertanlage, die zum Vermögensaufbau beiträgt. Bei guter Lage kann sogar mit einer Wertsteigerung gerechnet werden.

So treffen Sie die richtige Entscheidung

Denken Sie neben den Finanzen auch daran, wo sie lieber leben möchten. Soll es lieber eine Stadt mit höheren Kosten sein oder eine ländliche Gegend mit generell niedrigeren Immobilienpreisen? Überlegen Sie auch, ob eine Wohnung für Sie ausreichend ist, oder Sie ein Haus bevorzugen. Berücksichtigen Sie außerdem Ihre berufliche Situation. Brauchen Sie hier Flexibilität und häufige Ortswechsel oder bevorzugen Sie Stabilität und wollen endlich in den eigenen vier Wänden ankommen? Ein Immobilienmakler kann Ihnen helfen, die Angebote in Ihrer Region zu erkunden und Sie bei der Entscheidungsfindung zwischen Miete und Kauf beraten.

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Zuhause? Dann kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

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Der deutsche Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Steigende Zinsen und hohe Preise haben das Käuferverhalten beeinflusst. Trotz dieser Herausforderungen gibt es jedoch effektive Strategien, die Immobilienverkäufer anwenden können, um potenzielle Käufer zu finden.

1. Preisstrategie planen

Der Preis ist einer der wichtigsten Faktoren, um potenzielle Käufer anzuziehen. Daher ist es wichtig, eine gründliche Marktanalyse durchzuführen, um eine passende Preisstrategie für Ihre Immobilie festzulegen. Grundlage dieser Preisstrategie kann nur eine professionelle Wertermittlung sein. Ein lokaler Qualitätsmakler bietet diese kostenlos an.

2. Präsentation optimieren

Der erste Eindruck zählt – auch bei Immobilien. Stellen Sie sicher, dass Ihre Immobilie in bestem Licht erscheint, sowohl in Bezug auf die Fotos als auch im Exposé und bei den Besichtigungen. Nutzen Sie professionelle Fotografen, Drohnen-Aufnahmen, Home-Staging-Dienstleistungen, virtuelle Rundgänge durch Ihre Immobilie, um nicht nur das Beste aus Ihrer Immobilie herauszuholen, sondern sich auch von anderen Immobilienverkäufern abzuheben. Profimakler setzen modernste Marketing-Methoden ein und können Sie hierzu beraten.

3. Zielgruppe ansprechen

Ob eine altersgerechte Wohnung in einer Umgebung mit guter ärztlicher Versorgung oder ein Haus mit großem Grundstück am Waldrand – jede Immobilie hat ihre eigene Zielgruppe. Überlegen Sie, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt. Sprechen Sie diese in den Kanälen an, in denen Sie diese am besten erreichen. Wählen Sie eine der Zielgruppe entsprechende Ansprache: modern und leicht oder klassisch und gehoben – der Ton macht die Musik. Immobilienexperten wissen durch ihre langjährige Erfahrung, welche Zielgruppe für welche Immobilie in Frage kommt und wo und wie man diese am besten erreicht.

4. Besichtigungstouristen herausfiltern

Um die Käuferauswahl zu vereinfachen, sollten Sie bereits bei den Interessenten mit dem Filtern beginnen. Denn nicht jeder Interessent, der Ihre Immobilie besichtigen möchte, hat ein ernsthaftes Kaufinteresse. Andere Interessenten meinen es zwar ernst, aber es fehlt es ihnen an Kreditwürdigkeit.

Professionelle Immobilienberater fragen zum Beispiel die Kontaktdaten der Interessenten vor der Besichtigung ab oder lassen sie einen Fragebogen ausfüllen, mit Fragen zu einziehenden Personen, Preisvorstellungen und Finanzierungsmöglichkeiten. Besichtigungstouristen bleiben meist lieber anonym und machen selten genaue Angaben.

5. Bonität prüfen

Prüfen Sie, ob Interessenten sich Ihre Immobilie überhaupt leisten können. Immobilienprofis holen Informationen über die Zahlungsfähigkeit bei Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa oder Bürgel und Creditreform ein. Diese Auskünfte zu erhalten, ist für Privatpersonen oft schwierig – Immobilienmakler wissen, wie das geht. Außerdem sollten Sie sich die Finanzierungszusage der Bank des Interessenten vorlegen lassen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass der Kredit spezifisch für den Kauf Ihrer Immobilie bewilligt wurde.

Suchen Sie Unterstützung beim Verkauf Ihrer Immobilie? Kontaktieren Sie uns! Wir helfen Ihnen gern.

 

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In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

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An einer Immobilie hängen in den meisten Fällen Emotionen und ein gutes Stück Vergangenheit. Steht ein Verkauf an, sollten Verkäufer wichtige Meilensteine beachten, damit der Prozess möglichst reibungslos ablaufen kann. Wer einen professionellen Makler engagiert, profitiert oft davon, sich nicht selbst um den Ablauf kümmern zu müssen. 

  1. Falscher Angebotspreis

Eine genaue Immobilienbewertung ist entscheidend für den richtigen Angebotspreis. Ist er zu niedrig, verliert der Verkäufer Geld; ist er zu hoch, wird die Immobilie nicht verkauft.

  1. Ungenaue Immobilienbeschreibung

Eine präzise Immobilienbeschreibung ist essenziell für das Marketing, den späteren Kaufvertrag sowie die rechtssichere Abwicklung des Verkaufs. Es ist ratsam, Zusicherungen zu vermeiden, die nicht objektiv nachweisbar sind, wie z.B. die Trockenheit des Kellers ohne entsprechendes Gutachten.

  1. Unzureichende Unterlagen

Je nach Immobilientyp sind unterschiedliche Unterlagen erforderlich, die dem Kaufinteressenten zur Verfügung gestellt werden müssen. Ein Energieausweis ist zwingend. Beim Verkauf einer Eigentumswohnung werden weitere Unterlagen wie beispielsweise die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen notwendig.

  1. Verschweigen von Mängeln

Käufer müssen über wesentliche Mängel informiert werden, dabei kann die Bewertung, was als wesentlich gilt, komplex sein. Um Haftungsrisiken zu vermeiden, ist es ratsam, alle Mängel im Kaufvertrag festzuhalten.

  1. Schlechte Vermarktung

Effektives Immobilienmarketing nutzt sowohl Online- als auch Offline-Kanäle, um eine breite Käuferschaft anzusprechen. Ein gelungenes Marketing umfasst ansprechende Darstellungen wie 360-Grad-Touren sowie professionelle und aussagekräftige Fotos.

  1. Änderungen des Verkaufspreises und falsche Herangehensweise bei der Preisverhandlung

Die meisten Verkäufer streben einen möglichst hohen Verkaufspreis an, doch hierbei können Preisanpassungen notwendig werden, um den Marktwert zu treffen. Zu häufige Preisanpassungen lassen Kaufinteressenten skeptisch werden.

Auch bei den Preisverhandlungen ist Vorsicht geboten. Zu schnelles oder großes Entgegenkommen kann hier schnell zu finanziellen Verlusten führen, zu stures Festhalten an den eigenen Preisvorstellungen zum Abspringen der Interessenten. Zudem möchten Sie als Verkäufer sicherlich auch nicht, dass ein Interessent Ihren Preisvorstellungen zustimmt und sich am Ende herausstellt, dass er sich Ihre Immobilie doch nicht leisten kann. Dann beginnt die Vermarktung für Sie von vorn. Oft geht das mit finanziellen Verlusten einher. Um sicherzustellen, dass die Preisverhandlungen sachlich und pragmatisch geführt werden, lohnt sich die Unterstützung eines Maklers.

  1. Fehlende Prüfung der Bonität und des Kaufvertrags

Der Kaufvertrag sollte vorab geprüft und die Interessen von Käufern und Verkäufern ausgewogen berücksichtig werden. Alle relevanten Eigenschaften sowie Absprachen sollten rechtlich korrekt erfasst sein. Die Zahlungsfähigkeit des Käufers sollte vor Veranlassung des Kaufvertrags geprüft werden, üblich ist die Vorlage einer Finanzierungszusage durch dessen finanzierendes Kreditinstitut.

Vermeiden Sie diese häufigen Fehler und nehmen Sie die Beratung eines fachkundigen Immobilienmaklers in Anspruch. Ein lokaler Makler kann Sie zu allen Aspekten des Immobilienverkaufs beraten. Von der Vermarktung über den Verkaufsprozess bis hin zur Schlüsselübergabe begleitet Sie der Experte beim Verkauf Ihrer Immobilie.

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Viele Eigentümer stellen erst im Verkaufsprozess fest, dass ihnen die relevanten Dokumente dafür fehlen. Das kann nicht nur den Verkauf in die Länge ziehen, sondern wirkt auch unseriös. Damit Ihnen das nicht passiert, haben wir Ihnen hier die verkaufsrelevanten Dokumente zusammengestellt und wo Sie sie erhalten.

Das Wichtigste vorab: Ein lokaler Qualitätsmakler weiß, welche Unterlagen für den Immobilienverkauf unbedingt erforderlich sind und wo er sie erhält. Er übernimmt das Zusammenstellen für Sie.

Grundbuchauszug

Der Grundbuchauszug ist ein entscheidendes Dokument, das Informationen über den Eigentümer der Immobilie, mögliche Belastungen wie Hypotheken oder Grundschulden sowie mögliche Rechte Dritter enthält. Er kann beim örtlichen Grundbuchamt oder online über das Grundbuchportal angefordert werden.

Baubeschreibung und Grundrisse

Eine detaillierte Baubeschreibung und Grundrisse bieten potenziellen Käufern einen Einblick in die Struktur und den Aufbau der Immobilie. Diese Unterlagen können oft vom Bauamt oder Architekten der Immobilie angefordert werden.

Energieausweis

Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch und die Energieeffizienz der Immobilie. Er ist gesetzlich vorgeschrieben und kann von einem Energieberater erstellt werden. Fehlt er spätestens zur Besichtigung, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Grundsteuerbescheid

Der Grundsteuerbescheid enthält Informationen über die aktuelle Höhe der Grundsteuer und kann beim örtlichen Finanzamt angefordert werden.

Wohnflächenberechnung

Eine genaue Wohnflächenberechnung ist wichtig. Schließlich ist das auch ein Faktor, der den Wert der Immobilie beeinflusst. Ist Ihre Wohnflächenberechnung schon älter, sollten Sie prüfen lassen, ob sie nach heute noch gültigen Vorgaben erstellt wurde. Unter Umständen muss die Wohnfläche neu berechnet werden. Dies kann ein Sachverständiger, Makler oder Architekt durchführen.

Protokolle von Eigentümerversammlungen (bei Eigentumswohnungen)

Bei Eigentumswohnungen sind Protokolle von Eigentümerversammlungen wichtig, um potenziellen Käufern Einblick in mögliche Beschlüsse und anstehende Projekte der Wohnungseigentümergemeinschaft zu geben. Diese können beim Verwalter der Eigentümergemeinschaft angefordert werden.

Bau- und Sanierungsnachweise

Dokumente, die Bau- und Sanierungsmaßnahmen dokumentieren, sind entscheidend, um potenziellen Käufern die Qualität und den Zustand der Immobilie zu veranschaulichen. Diese können beim Bauamt, Architekten oder Handwerkern angefordert werden.

Fazit

Die Bereitstellung relevanter Unterlagen ist entscheidend für einen erfolgreichen Immobilienverkauf. Potenzielle Käufer erwarten Transparenz und umfassende Informationen über die Immobilie, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Durch die Beschaffung und Bereitstellung der genannten Unterlagen können Sie Vertrauen aufbauen und den Verkaufsprozess effizient und reibungslos gestalten. Es ist ratsam, frühzeitig mit der Beschaffung dieser Unterlagen zu beginnen, um Verzögerungen im Verkaufsprozess zu vermeiden.

Suchen Sie Unterstützung bei der Beschaffung der verkaufsrelevanten Unterlagen für den Immobilienverkauf? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Hinweise

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Schlechte Energiebilanz, kaum Interessenten – sollte Ihre Immobilie energetisch nicht ganz auf dem neuesten Stand sein, werden Sie das kennen. Gerade jetzt, wo die Preise für Immobilien sinken, ist ein Energieausweis besonders wichtig. Denn er enthält auch Empfehlungen zur Modernisierung. 

So oder so ist ein solcher Ausweis Pflicht, wenn Sie eine Immobilie verkaufen wollen. Fehlt er oder wird gegen gesetzliche Vorgaben verstoßen, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Das möchte man natürlich umgehen. Auch ein potenzieller Käufer möchte auf Nummer sicher gehen und wissen, was ihn in Sachen energetischer Sanierung erwartet. Er ist verpflichtet, etwaige Sanierungen innerhalb von zwei Jahren nach Kauf durchzuführen.

Bedarfs- oder Verbrauchsausweis – wo ist der Unterschied?

Für einen Bedarfsausweis führt ein Energieexperte eine technische Analyse durch, bei der er den Energieverbrauch der Immobilie bestimmt. Dafür betrachtet er Heizung, Warmwasserbereitung und Belüftung, dessen Anlagen er inspiziert. Auch die Baustruktur des Gebäudes wird genau unter die Lupe genommen.

Der aufgezeichnete Energieverbrauch der letzten drei Jahre ist die Basis für den Verbrauchsausweis. Zur Berechnung werden die Abrechnungen für Heiz- und Nebenkosten genutzt.

Welcher Energieausweis für welche Immobilie benötigt wird, kann Ihnen ein Energieberater genau sagen. Er schaut auf das Baujahr, die Zahl der Wohneinheiten und welche Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllt sind.

Maßnahmen zur Verbesserung der Energiebilanz

Ein Energieausweis gibt zudem darüber Auskunft, welche Maßnahmen durchgeführt werden können, um die Energieeffizienz einer Immobilie verbessern zu können. Das ist für Kaufinteressenten und Eigentümer gleichermaßen von Interesse. Will man die Immobilie vor dem Verkauf oder zum Werterhalt selbst sanieren, können staatliche Förderungen anteilig dazu genutzt werden. Informieren Sie sich dazu beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Förderungen gibt es ebenfalls von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Gut zu wissen

Wichtig: die Modernisierungsempfehlungen im Energieausweis ersetzen keine professionelle Beratung. Ein unabhängiger Energieexperte kann Ihnen genau sagen, welche Sanierungen sich lohnen, welche unbedingt sein müssen und wie Sie diese finanzieren können.

Mit Rücksicht auf mögliche Sanierungen und gutem Expertenwissen im Hintergrund können zum einen Preisreduktionen beim Verkauf vermieden werden. Zum anderen ist bei kluger und durchdachter Planung der Maßnahmen sogar eine Wertsteigerung drin.

 

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Oder suchen Sie jemanden, der sich um eine professionelle Erstellung kümmert? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

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Immobilienkäufer übersehen oder unterschätzen häufig, dass neben dem Kaufpreis weitere Kosten auf sie zukommen. Denn nicht alle Kosten beim Immobilienkauf sind auf den ersten Blick ersichtlich. Lesen Sie in unserem Beitrag alles Wichtige zum Thema.

 

Bei den Kaufnebenkosten handelt es sich um Gebühren und Ausgaben, die bei der Transaktion einer Immobilie zusätzlich zum reinen Kaufpreis anfallen. Diese werden häufig von Käufern übersehen oder unterschätzt. Als Kaufnebenkosten werden alle Kosten bezeichnet, welche zusätzlich zum reinen Kaufpreis der Immobilie dazugehören. Im internationalen Vergleich fallen die Nebenkosten in Deutschland beim Kauf und Verkauf von Immobilien besonders hoch aus.

Welches sind die typischsten Kaufnebenkosten?

Die Kaufnebenkosten werden jeweils als prozentualer Anteil des Immobilienkaufpreises berechnet, dazu gehören:

  • die Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent bis 6,5 Prozent des Kaufpreises)
  • das Notarhonorar und die Grundbuchkosten (1,5 bi 2,0 Prozent des Kaufpreises)
  • die Maklergebühr (bis zu 3,57 Prozent des Kaufpreises)

Bauherren sollten mit weiteren Kaufnebenkosten rechnen, diese sind beispielsweise:

  • die Baugenehmigung (rund 0,5 Prozent der Bausumme)
  • die Erschließungskosten (je nach Umfang)
  • die Bauherrenhaftpflicht (rund 0,1 Prozent des Kaufpreises)
  • die Bauwesenversicherung (rund 0,12 Prozent des Kaufpreises)

Wie setzt sich die Höhe der Kaufnebenkosten zusammen?

Die Höhe der Kaufnebenkosten wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter, ob es sich um einen Kauf oder einen Neubau handelt, den Kaufpreis selbst sowie das Bundesland. Der Hauptgrund für die so unterschiedlichen Kosten in den verschiedenen Bundesländern ist vor allem die Grunderwerbssteuer, welche in den Bundesländern zwischen 3,5 und 6,5 Prozent schwankt und einen erheblichen Teil der Kaufnebenkosten ausmacht.

Um sich vorab ein Bild zu machen, können Sie sich als Käufer auf Kaufnebenkosten in der Höhe von etwa zehn Prozent des Kaufpreises einstellen. Grob gerechnet lässt sich bei einer Immobilie mit einem Verkaufswert von 300.000 Euro mit Kaufnebenkosten von etwa 30.000 Euro rechnen.

Kaufnebenkosten und Fremdfinanzierung

Banken übernehmen die Finanzierung der Nebenkosten beim Hauskauf nicht. Dies kann vor allem bei einer Fremdfinanzierung problematisch sein. Es ist daher für Sie als Käufer wichtig, ausreichend Eigenkapital mitzubringen, um die Nebenkosten stemmen zu können.

Eine sorgfältige Vorbereitung ist beim Immobilienkauf von herausragender Wichtigkeit. Aus diesem Grund ist es ratsam, bereits in einem frühen Stadium die Unterstützung eines erfahrenen, örtlichen Immobilienmaklers in Anspruch zu nehmen.

Sie möchten eine Immobilie kaufen? Lassen Sie sich von uns als Ihrem lokalen Qualitätsmakler beraten. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung!

 

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Laut dem Statistischen Bundesamt verzeichneten die Immobilienpreise im Jahr 2023 das stärkste Minus seit 2000. Womit müssen Sie als Verkäufer jetzt rechnen und worauf sollten Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie besonders achten?

Der Preisrückgang bei Immobilien ist der wohl stärkste im Vorjahresvergleich und sogar seit Beginn der Jahrtausendwende. Dass die Immobilienpreise überhaupt zurückgehen, ist seit 2007 das erste Mal.

Gründe für den Preisverfall

Die Immobilienbranche hat ein krisengebeuteltes Jahr 2023 hinter sich, in dem die Preise bei Wohnimmobilien um 8,4 Prozent sanken. Laut den Statistikern aus Wiesbaden fielen die Preise im vierten Quartal 2023 um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und um 2,0 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Bereits seit Mitte 2022, dem Höhepunkt eines langjährigen Booms, verzeichnet der Immobilienmarkt einen Abwärtstrend. Besonders stark sind die teuren Metropolen in Deutschland betroffen.

Grund für die fallenden Preise waren die deutlich gestiegenen Zinsen, die auch die Kredite erheblich verteuerten. Dies führte wiederum dazu, dass viele Menschen sich den Erwerb von Immobilien nicht mehr leisten konnten und Großinvestoren Investitionen als nicht mehr rentabel erachteten. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Städten hoch, während der Neubau aufgrund der Zinssteigerungen und der teuren Materialien in der Krise steckt.

Hoffnung auf Zinswende: Ende des Abwärtstrends im Sommer?

Dennoch rechnen einige Experten im kommenden Jahr mit einer Stabilisierung der Preise am Immobilienmarkt. Sie erwarten, dass die Preise stagnieren und seitwärts verlaufen oder nur noch langsam fallen. Der Chef des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), Jens Tolckmitt betont: „Wohnraum bleibt in Deutschland weiterhin äußerst knapp, vor allem in Ballungsräumen.“

So prognostiziert der Vdp eine mögliche Stabilisierung der Wohnimmobilien-Preise ab Mitte 2024. Denn die wohl größten Unsicherheitsfaktoren sind jetzt weitestgehend ausgeräumt, vor allem die Inflation hat sich stabilisiert. So betrug die Inflationsrate in Deutschland im März 2024 nur noch 2,2 Prozent. Dank des günstigen Inflationstrends ist sogar eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank im Juni denkbar.

Warum gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für den Verkauf einer Immobilie ist

Gerade, wer über Immobilienbesitz in weniger gefragten Gebieten wie ländlichen Regionen oder unattraktiven Stadtvierteln besitzt, für den ist der Zeitpunkt zum Verkauf noch immer günstig. Hierbei sollten Sie jedoch beachten, dass der Preis nicht überteuert sein darf. Verkäufer sollten jetzt bereit sein, ihre Preisvorstellungen ein Stück weit herunterzuschrauben und an die Marktgegebenheiten anzupassen. Auch Besitzer von unsanierten oder energetisch nicht auf dem neuesten Stand befindliche Gebäude können jetzt von einem Verkauf profitieren. Oftmals kann ein Verkauf eine kostengünstige Alternative zur Renovierung sein und dennoch attraktive Renditen bieten.

Ein erfahrener Immobilienmakler kann Ihnen dabei helfen, dass Ihre Immobilie marktgerecht verkauft wird und dass Sie die richtige Entscheidung zu treffen.

Sie beabsichtigen, Ihre Immobilie oder Wohneigentum zu verkaufen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.

 

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Mit dem erfolgreichen Notartermin ist der Kauf einer Immobilie beurkundet. Trotzdem müssen sich Käufer und Verkäufer noch etwas gedulden, bis die Kaufpreiszahlung eingegangen ist und schließlich der Schlüssel übergeben werden kann.

Viele Verkäufer fragen sich, wann das Geld für die verkaufte Immobilie auf ihrem Konto eingeht. Oft vergeht noch etwas Zeit, bis das einritt. Warum eigentlich?

Eine wichtige Voraussetzung für die Geldzahlung der gekauften Immobilie ist die sogenannte Kaufpreisfälligkeit. Wann diese anfällt, bestimmt der Notar, nachdem verschiedene Ereignisse eingetreten sind.

Notwendige Schritte, bevor es zur Zahlung kommt

Zunächst muss die Auflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen werden. Wann das geschieht, lässt sich nicht sicher vorherbestimmen, weil der Vollzug dieses Verwaltungsakts abhängt von den Kapazitäten und der Geschwindigkeit des jeweiligen Grundbuchamts. In Städten kann dieser Vorgang mehrere Wochen dauern.

Ein weiterer notwendiger Verwaltungsakt ist das Löschen einer eventuell noch bestehenden Grundschuld. In der Regel ist auch dann noch eine Grundschuld eingetragen, wenn die verkaufte Immobilie vom Vorbesitzer bereits vollständig abgezahlt wurde.

In einigen Städten und Gemeinden kann darüber hinaus auch ein Vorkaufsrecht bestehen. Das bedeutet, es muss gewartet werden, ob die Kommune ihr Vorkaufsrecht ausüben möchte oder darauf verzichtet.

Bei Eigentumswohnungen kann die Zustimmung des Verwalters notwendig werden. Auch hier kann eine Wartezeit entstehen, wenn die Hausverwaltung überlastet ist oder Personalengpässe zu verkraften hat.

Sind die genannten Voraussetzungen alle erfüllt und hat sich der Notar davon überzeugt, wird im nächsten Schritt die Kaufpreiszahlung fällig. Üblicherweise soll diese innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Dabei ist es unerheblich, ob auf ein Notaranderkonto überwiesen wird oder direkt auf das Konto des Verkäufers.

Kann der Zeitraum zwischen Notarttermin und Kaufpreiszahlung verkürzt werden?

Gute Vorbereitung ist alles. Profimakler sorgen bereits in der Vermarktungsphase dafür, dass alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden, um den so genannten Eigentumsübergang möglichst klein zu halten und lange Wartezeiten zu vermeiden.

Planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie? Lassen Sie sich von uns als lokalen Qualitätsmakler beraten. Vereinbaren Sie jederzeit einen Termin mit uns. Wir sind gerne für Sie da.

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Foto: © ginasanders /despositphotos.com